Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen begrüßt. Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump sieht die Bundesregierung darin einen diplomatischen Durchbruch mit Bedeutung für Weltwirtschaft und regionale Stabilität.
Merz spricht von „diplomatischem Durchbruch“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagierte noch in der Nacht mit Erleichterung auf die Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, dass die USA mit dem Iran eine Vereinbarung geschlossen haben. „Die Bundesregierung begrüßt, dass sich die Vereinigten Staaten und Iran auf ein Rahmenabkommen geeinigt haben“, ließ sich Merz in einer noch in der Nacht verbreiteten Mitteilung zitieren. Man gratuliere „zu diesem diplomatischen Durchbruch“ sowohl Trump als auch der iranischen Seite.
„Das Abkommen kann den Weg zu einer Erholung der Weltwirtschaft und einer Stabilisierung der Region bahnen“, so Merz weiter. Nun gelte es, das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen. Die Straße von Hormus müsse dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden. Weitere Verhandlungen müssten in den nächsten Wochen sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beende. „Es darf keine weiteren Angriffe gegen Israel und andere Nachbarn in der Region geben“, sagte der Bundeskanzler.
Unterstützung durch Bundesregierung und EU-Partner
Die Bundesregierung unterstütze und befördere weiter alle entsprechenden diplomatischen Anstrengungen. Dazu stehe sie in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten, den europäischen Partnern und den Staaten der Region. Ebenfalls noch in der Nacht wurde eine vergleichbare gemeinsame Erklärung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens verbreitet.
Trump verkündet Einigung über „Truth Social“
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor über seine Plattform „Truth Social“ mitgeteilt: „The Deal with the Islamic Republic of Iran is now complete“. Er autorisiere die „gebührenfreie Öffnung der Straße von Hormus“ und gleichzeitig die sofortige Aufhebung der Seeblockade der Vereinigten Staaten. „Schiffe der Welt, startet eure Motoren! Lasst das Öl fließen“, so der US-Präsident.
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