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Gaszähler (Archiv)

Städtebund fordert befristete Steuersenkung gegen hohe Energiepreise

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Der Städte- und Gemeindebund fordert angesichts steigender Energiepreise eine zeitlich befristete Senkung von Steuern, etwa der Mehrwertsteuer. Bürger, Mittelstand und Handwerk müssten kurzfristig spürbar entlastet werden, zugleich mahnt der Verband aber zur Begrenzung staatlicher Hilfen.

Städte- und Gemeindebund verlangt befristete Steuersenkung

Der Städte- und Gemeindebund dringt auf kurzfristige steuerliche Entlastungen, um die Belastungen durch steigende Energiepreise abzufedern. Notwendig sei eine „sofort wirksame und zeitlich befristete Entlastung“ für Bürger sowie den Mittelstand und das Handwerk, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Berghegger konkretisierte die Forderungen des Verbandes mit Blick auf eine deutliche Absenkung der Steuerlast. „Dazu schlagen wir für zunächst sechs Monate eine spürbare Senkung der Steuern auf Energie und Güter des täglichen Bedarfs vor.“ Dies verringere die Energiekosten und entlaste die Pendler, das Handwerk und die Wirtschaft, führte er laut Funke-Mediengruppe aus.

Entlastung bei Energie, Lebensmitteln und Alltagsgütern

Neben reduzierten Steuern auf Energie verlangt Berghegger auch eine Entlastung bei Lebensmitteln und anderen Alltagsprodukten. Außerdem sollte es für Lebensmittel und weitere Güter des täglichen Bedarfs eine Senkung der Mehrwertsteuer geben, verlangte Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Eine befristete Steuersenkung erzielt schnell Effekte und ist anderen Vorschlägen, wie etwa einer Einmalzahlung, vorzuziehen.“

Warnung vor Strohfeuereffekten und Hinweis auf Grenzen des Staates

Der Hauptgeschäftsführer pocht zugleich auf einfache und zielgenaue Instrumente. Notwendig seien unbürokratische Maßnahmen und keine Strohfeuereffekte, mahnte Berghegger laut Funke-Mediengruppe. Langfristig müsse es gelingen, Deutschland insgesamt widerstandsfähiger zu machen, betonte er. Das betreffe die Verteidigungsfähigkeit, den Zivilschutz, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und den Energiemix.
Auch wenn Bürger und Unternehmen nun eine befristete Entlastung benötigten, müsse dennoch klar sein, dass auch die Möglichkeiten des Staates begrenzt sind, sagte Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Niemand darf erwarten, dass in allen Krisensituationen der Staat alle Belastungen und Risiken abfedern kann.“

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5. April 2026 0 Kommentare
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Frau mit

Krankenkassen zahlen 400 Millionen Euro für Gesundheitsapps ohne Nutzennachweis

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Seit der Verordnungsfähigkeit von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) im Jahr 2020 haben die gesetzlichen Krankenkassen für die sogenannten Gesundheits-Apps auf Rezept 400 Millionen Euro ausgegeben. Bis Ende 2025 wurden sie rund 1,6 Millionen Mal verschrieben, wie aus einem Bericht der GKV hervorgeht, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten. Der Bericht verweist zugleich auf erhebliche Mängel bei Nutzenbewertung und Preisbildung der digitalen Anwendungen. Die GKV fordert deshalb „politische Korrekturen“ und einen frühzeitigen Nachweis des Nutzens.

Hohe Ausgaben, begrenzter Nutzennachweis

Dem GKV-Bericht zufolge wurden insgesamt 74 DiGA in das offizielle DiGA-Verzeichnis aufgenommen. „Die Nutzenbewertung von DiGA zeigt nach wie vor Handlungsbedarf. Insgesamt wurden 74 DiGA in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Nur weniger als jede fünfte DiGA konnte mit ihrer Aufnahme einen Nutzen nachweisen. 16 DiGA wurden zudem wieder komplett aus dem Leistungskatalog gestrichen, da sie keinen Nutzen für die Versorgung nachweisen konnten“, heißt es in dem Bericht (Quelle: GKV-Bericht, zitiert nach Funke-Mediengruppe).
Ende 2025 seien lediglich noch 58 DiGA im GKV-Leistungskatalog enthalten gewesen. Dies bedeute, dass rund ein Fünftel der im Verzeichnis „vorläufig“ aufgenommenen Produkte wieder von der Liste gestrichen worden sei, weil der Nutzen nicht nachgewiesen worden ist.

Kritik an Preisbildung und Aufnahmeverfahren

Auch die Preisbildung der Apps bezeichnet die GKV als „strukturelles“ Problem. „Der Gesetzgeber ermöglicht es den herstellenden Unternehmen, den Preis ihrer DiGA im ersten Jahr einseitig in beliebiger Höhe festzulegen. Diese beliebige Preissetzung ist sogar unabhängig davon, ob für die DiGA bereits ein Nutzen belegt werden konnte oder nicht“, heißt es in dem Bericht (Quelle: GKV-Bericht, zitiert nach Funke-Mediengruppe).
Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, verweist gleichzeitig auf die wachsende Rolle der digitalen Anwendungen: „Die Bedeutung der Apps auf Rezept in der Versorgung wachse. Neben den steigenden Verordnungszahlen zeigt sich das daran, dass mehr als die Hälfte der zur Erprobung aufgenommenen Anwendungen zu einem späteren Zeitpunkt dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wurde.“ Diese Anwendungen hätten ihren Nutzen für die Patienten unter Beweis gestellt. „Aber wir sehen auch, dass die meisten DiGA nach wie vor zunächst ohne einen Nutzennachweis in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen werden und dennoch von den Krankenkassen zu ihren beliebig hohen Herstellerpreisen finanziert werden müssen“, sagte Stoff-Ahnis (Quelle: GKV-Spitzenverband, zitiert nach Funke-Mediengruppe).

Forderung nach politischen Änderungen

Angesichts dieser Probleme verlangt die GKV „politische Korrekturen“ und einen Nutzennachweis von Anfang an. Die Prüfstelle für die Apps ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

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5. April 2026 0 Kommentare
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Dönerbude (Archiv)

Lauterbach empfiehlt bei Alzheimer-Risiko trotz Vorbehalt mehr Fleisch

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) empfiehlt Menschen mit einem hohen genetischen Alzheimer-Risiko den verstärkten Verzehr von Fleisch. Grundlage seiner Empfehlung ist nach seinen Angaben eine Studie der schwedischen Karolinska Universität, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Schutz vor Demenz nahelegt.

Lauterbach verweist auf neue Studienlage

Obwohl sich Karl Lauterbach (SPD) eigenen Angaben zufolge nur von Gemüse und Fisch ernährt, rät er Personen mit hohem Alzheimer-Risiko zum Fleischkonsum. „Wir haben jetzt starke Hinweise, dass sich Menschen mit einer genetischen Vorbelastung für Demenz durch viel Fleischkonsum vor dem geistigen Verfall schützen können“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Eine Studie der schwedischen Karolinska Universität zeige „in technisch sehr überzeugender Weise“ einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und dem Schutz vor Demenz, so Lauterbach. „Danach kann man sein Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung mit fleischlicher Ernährung um mehr als die Hälfte senken.“ Das gelte seinen Angaben zufolge aber nur für Menschen, die nachweislich eine genetische Vorbelastung für Demenz hätten, wie etwa das „Alzheimer-Gen“ ApoE43. Dies lasse sich durch einen Gentest feststellen.

Spannung zu Lauterbachs bisheriger Linie

Für den Fleischverächter Lauterbach ist die schwedische Studie nach seinen Worten gesundheitspolitisch brisant: „Das musste ich auch erstmal verdauen“, so der SPD-Mann, der sich seit Jahren für eine fleischfreie Ernährung einsetzt. „Man darf Forschungsergebnisse aber nicht verschweigen, nur weil sie gegen eigene Überzeugungen laufen.“
Bislang habe Fleisch nach Lauterbachs Darstellung nur als Risikofaktor für fast alle Gesundheitsgefahren gegolten, von Krebs bis Herzkrankheiten. Aber jetzt müsse man „jedenfalls im Bereich Demenzprävention beim Thema Fleisch umdenken“.

Warnung vor pauschalen Empfehlungen

Trotz der neuen Erkenntnisse rät Lauterbach von einem generellen Mehrkonsum von Fleisch ab. Trotzdem sollten jetzt nicht alle Deutschen „massenhaft Fleisch vertilgen“, warnt Lauterbach: „Das wäre Wahnsinn, denn nur schätzungsweise 25 Prozent der Leute haben dieses genetische Risiko. Da kann ich nicht 100 Prozent zum Fleischessen animieren.“

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5. April 2026 0 Kommentare
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Konzentrationslager Auschwitz

Israels Botschafter fordert KZ-Pflichtbesuche und härtere Anti-Hass-Gesetze

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Israels Botschafter Ron Prosor fordert zur Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland Pflichtbesuche von Schülerinnen und Schülern in KZ-Gedenkstätten sowie eine Verschärfung der gesetzlichen Grundlagen. Antisemitismus sei in Deutschland wieder salonfähig, warnt Prosor und dringt auf eine rechtlich verbindliche Verankerung der IHRA-Arbeitsdefinition von Judenhass.

Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten gefordert

Israels Botschafter Ron Prosor rät im Kampf gegen Judenhass in Deutschland zu verbindlichen Besuchen von Schülerinnen und Schülern in Gedenkstätten ehemaliger Konzentrationslager. Wissen über die einstigen Lager und die Vernichtung der Juden sei, so Prosor, „gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund“ enorm wichtig, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Prosor verwies auf eigene Erfahrungen in anderen Ländern. „Wenn ich in arabischen Ländern zu Besuch war und mit meinen Gastgebern über unsere Geschichte sprach, begegneten mir anfangs häufig Vorurteile gegenüber Juden und Israelis.“ Danach sei das Verständnis spürbar größer gewesen. Weil solche Begegnungen etwas bewirkten, müssten sie nach seinen Worten auch in Deutschland viel öfter stattfinden.

IHRA-Definition als rechtliche Grundlage

Als entscheidend für eine wirksame Bekämpfung von Antisemitismus bezeichnete Prosor eine konsequente Gesetzgebung. Der einzige Weg, Antisemitismus wirklich zu bekämpfen, führe über eine solche Grundlage, betonte er laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Dazu müsse die „Arbeitsdefinition von Antisemitismus“ der 1998 gegründeten Organisation International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) rechtlich verbindlich verankert werden.
Diese Definition stelle klar, dass es keine legitime Kritik, sondern eine moderne Form von Antisemitismus sei, Israel zu dämonisieren oder dem Land das Existenzrecht abzusprechen. Erst mit einer solch verbindlichen Grundlage könnten Behörden und Justiz nach Prosors Darstellung tatsächlich dagegen vorgehen.

„Antisemitismus ist wieder salonfähig“

Prosor sieht Antisemitismus in Deutschland als zunehmend akzeptiert an. Antisemitismus sei in Deutschland wieder salonfähig, mahnte er. Wer „Kauft nicht bei Israel“ sage, meine nichts anderes als „Kauft nicht bei Juden“.
Nach seiner Einschätzung gibt es in Deutschland drei Arten von Antisemitismus. Mit rechtsextremem Judenhass wisse der Staat umzugehen – politisch wie juristisch. „Antisemitismus aus der muslimischen Welt ist gefährlich, weil er die demokratische Ordnung wie ein Trojanisches Pferd unterwandert. Aber die Juden stehen in diesem Kampf nicht allein.“
Besonders schwierig zu bekämpfen sei nach Prosors Worten der Antisemitismus von links, weil er sich auf „dem schmalen Grat zwischen Meinungsfreiheit und Aufhetzungsfreiheit“ bewege. „Und dieser Grat wird jeden Tag überschritten.“ Das zeige sich besonders in akademischen und kulturellen Kreisen, wo sich Judenhass nach seinen Beobachtungen hinter einer Fassade aus Bildung, moralischer Überlegenheit und politischer Korrektheit tarne.

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Regionalzug (Archiv)

EVG fordert staatliche Bahnpreis-Senkungen in der Spritkrise

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG fordert inmitten der Spritpreiskrise eine staatlich finanzierte Senkung der Bahnticketpreise. Aus Sicht der Gewerkschaft soll die Politik das Staatsunternehmen Deutsche Bahn gezielt nutzen, um Bürger finanziell zu entlasten und die Abhängigkeit von Ölkonzernen zu verringern.

EVG fordert staatliche Entlastung bei Bahntickets

EVG-Gewerkschaftschef Martin Burkert verlangt in der aktuellen Spritpreiskrise eine deutliche Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Bahnverkehr. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ kritisierte er die bisherige Haltung der Politik gegenüber der Mineralölwirtschaft.

Kritik an Ölkonzernen und Rolle der Politik

„Anstatt sich von den Öl-Konzernen an der Nase herumführen zu lassen, muss die Politik neben einer Übergewinnsteuer das Staatsunternehmen Deutsche Bahn nutzen“, sagte Burkert der „Bild am Sonntag“. Die EVG sieht in einer stärkeren Einbindung der Deutschen Bahn ein zentrales Instrument, um steigenden Kosten für Mobilität zu begegnen.

Vorgeschlagene Rabatte und Preissenkungen

Konkret fordert Burkert einen zeitlich befristeten Rabatt von 30 Prozent auf das Deutschlandticket. Darüber hinaus plädiert er für Preissenkungen im Fernverkehr von bis zu 50 Prozent. Diese Maßnahmen seien, so Burkert zur „Bild am Sonntag“, „eine schnelle und wirksame Entlastung“.

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AOK (Archiv)

AOK-Chefin stellt sinkende Krankenkassenbeiträge in Aussicht

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, stellt sinkende Krankenkassenbeiträge in Aussicht, wenn die Bundesregierung die Sparvorschläge einer Expertenkommission konsequent umsetzt. Zugleich warnt sie vor einem neuen „Beitragsschock“, sollte die Regierungskoalition nicht handeln, und fordert, mögliche Entlastungen über Einsparungen im Gesundheitssystem statt über zusätzliche Belastungen für Versicherte zu erreichen.

AOK-Chefin fordert konsequente Umsetzung von Sparvorschlägen

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Carola Reimann knüpft eine Entlastung der Versicherten bei den Krankenkassenbeiträgen an die Umsetzung der Empfehlungen einer Expertenkommission durch die Bundesregierung. Mit Blick auf die Expertenvorschläge sagte sie der „Bild am Sonntag“: „Wenn man alles nimmt, könnte der Beitragssatz sinken. Es ist aber nicht klar, ob die Regierungskoalition auch die Kraft hat.“ Sie betonte zugleich, dass Versicherte nicht weiter belastet werden müssten, wenn die Regierung die Ausgabenseite, etwa bei Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und der Pharmaindustrie, adressiere.
Reimann machte deutlich, dass sie zusätzliche finanzielle Lasten für gesetzlich Krankenversicherte für vermeidbar hält. „Dann bräuchte man keine zusätzliche Belastung der Versicherten. Die Versicherten haben mit den höheren Beitragssätzen ihren Beitrag schon geleistet. Sie sind in Vorleistung gegangen. Und jetzt gibt es in den Papieren Vorschläge für weitere Zuzahlungen oder für eine Veränderung der Familienmitversicherung. Das bräuchte man alles nicht, wenn man wirklich konsequent die Ausgabenblöcke angeht“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.

Warnung vor „Beitragsschock“

Die von der Expertenkommission erarbeiteten Empfehlungen bewertet Reimann als solide Grundlage für weitere politische Entscheidungen zur Gesundheitsreform. Die Kommission habe mit Blick auf eine Gesundheitsreform eine „richtig gute Basis zur Entscheidung hingelegt“. Nun liege der Ball bei der Regierung, so Reimann gegenüber der „Bild am Sonntag“: „Die Koalition ist da zum Erfolg verdammt. Wenn nichts passiert, wird sich, das hat auch die Kommission sehr deutlich gemacht, die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben immer weiter öffnen. Und das würde natürlich den nächsten Beitragsschock produzieren.“

Steuern auf Tabak, Spirituosen und Zucker positiv bewertet

Positiv äußerte sich Reimann zu möglichen Steuererhöhungen auf bestimmte Genussmittel. Höhere Steuern für Tabak und Spirituosen sowie Abgaben auf zuckerhaltige Getränke sieht sie laut „Bild am Sonntag“ als sinnvolle Instrumente an: „Da rennt die Kommission bei uns offene Türen ein.“ Als Vorbild verweist sie auf andere europäische Staaten: „Die Erfahrung unserer Nachbarländer ist die, dass das sehr wohl hilft und wirklich nicht unter dem Aspekt, dass es Geld einbringt, sondern dass es vor allen Dingen Erkrankungen reduziert und die Gesundheit verbessert.“

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Raucherin (Archiv)

Mehrheit der Deutschen befürwortet höhere Steuern für Gesundheitssystem

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger befürwortet höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" hervor, für die am 1. und 2. April 2026 insgesamt 1.001 Personen befragt wurden.

Mehrheit für höhere Abgaben auf Tabak und Spirituosen

Angesichts wachsender Finanzprobleme im Gesundheitssystem und neuer Sparvorschläge einer Expertenkommission spricht sich eine knappe Mehrheit der Bundesbürger für höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen aus. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ befürworten 51 Prozent der Befragten höhere Abgaben auf Zigaretten und Spirituosen, um das Gesundheitssystem finanziell zu entlasten. 43 Prozent lehnen entsprechende Steuererhöhungen ab, 6 Prozent machten keine Angabe.

Gespaltene Haltung zu Steuern auf Zucker

Weniger eindeutig fällt laut „Bild am Sonntag“ die Haltung der Bevölkerung bei einer möglichen Steuer auf zuckerhaltige Getränke aus. Hier zeigt sich ein gespaltenes Meinungsbild: 48 Prozent sprechen sich dafür aus, 47 Prozent dagegen, 5 Prozent äußern keine Meinung.
Mehr Zustimmung gibt es nach den Angaben der „Bild am Sonntag“ für eine generelle Zuckersteuer, sofern diese mit einer Entlastung an anderer Stelle verbunden ist. Eine solche Steuer würde von 52 Prozent unterstützt, wenn im Gegenzug die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel vollständig entfällt. 39 Prozent lehnen einen solchen Schritt ab, 9 Prozent machen keine Angabe.

Debatte um strukturelle Reformen im Kassensystem

Neben zusätzlichen Einnahmen wird der „Bild am Sonntag“ zufolge auch über strukturelle Reformen diskutiert. So spricht sich knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) dafür aus, langfristig nur noch eine gesetzliche Krankenkasse einzuführen. 37 Prozent sind dagegen, 14 Prozent unentschieden.
Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.001 Personen am 1. und 2. April 2026 befragt.

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Tjark Ernst

Hertha siegt in Dresden nach Fan-Eklat und Eigentor

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Hertha BSC hat am Samstagabend bei Dynamo Dresden einen knappen 1:0-Erfolg gefeiert. Das entscheidende Tor fiel erst in der Schlussphase, nachdem die Partie zuvor von einem Fan-Zwischenfall und langen Unterbrechungen geprägt gewesen war. Trotz des Auswärtssiegs verbleibt Hertha auf dem sechsten Tabellenplatz, während Dresden im Abstiegskampf zurückfällt.

Hitzige Partie mit langer Unterbrechung

Die Samstagabendpartie des 28. Zweitligaspieltags zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC war zunächst weniger von spielerischen Höhepunkten als von Ereignissen neben dem Platz geprägt. Bereits in der ersten Halbzeit kam es zu einem Skandal, als Fans beider Lager den Innenraum stürmten und das Spiel für über 20 Minuten unterbrochen wurde.
Nach der Wiederaufnahme des Spiels konnten beide Mannschaften keine entscheidenden Akzente setzen. Die Abwehrreihen standen stabil, zwingende Torchancen blieben Mangelware, sodass es mit einem torlosen 0:0 in die Halbzeitpause ging.

Rote Karte, vergebener Elfmeter und Eigentor entscheiden das Spiel

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Hertha BSC aktiver und suchte vermehrt den Weg nach vorne. Doch auch Dynamo Dresden kam zu Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Die Partie nahm weiter an Härte zu, als Herthas Josip Brekalo eine Rote Karte sah und seine Mannschaft in Unterzahl geriet.
In der 77. Minute bot sich Dynamo Dresden die große Chance zur Führung. Vincent Vermeij trat zum Elfmeter an, konnte die Möglichkeit jedoch nicht nutzen. Tjark Ernst, der Torhüter von Hertha, parierte den Schuss souverän und hielt seine Mannschaft im Spiel.
Nur wenige Minuten später fiel die Entscheidung auf der anderen Seite. In der 80. Minute nutzte Marten Winkler einen unglücklichen Klärungsversuch von Alexander Rossipal, der den Ball per Kopf als Bogenlampe ins eigene Tor lenkte. Winkler profitierte von dieser Aktion, die letztlich das einzige Tor des Abends und den 1:0-Endstand zugunsten der Gäste aus Berlin brachte.

Auswirkungen auf die Tabelle

Trotz des Sieges bleibt Hertha BSC auf dem sechsten Tabellenplatz. Durch die drei Punkte verkürzt die Mannschaft jedoch den Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Dynamo Dresden hingegen muss weiter um den Klassenerhalt kämpfen und rutscht auf Rang 14 ab.

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Wolfgang Kubicki

Kubicki kündigt Kandidatur als neuer FDP-Parteichef an

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der frühere Bundestagsvizepräsident und stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki will beim Parteitag Ende Mai für den Vorsitz der Liberalen kandidieren. In der „Bild am Sonntag“ begründete er seinen Schritt mit dem Anspruch, die FDP wieder klarer zu positionieren und die politischen Debatten in Deutschland offensiv mitzugestalten.

Kubicki kündigt Bewerbung um FDP-Vorsitz an

Der frühere Bundestagsvizepräsident und stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki will beim Parteitag Ende Mai als neuer Parteivorsitzender der Liberalen kandidieren. „Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen“, sagte Kubicki der „Bild am Sonntag“ (Quelle: „Bild am Sonntag“).
In dem Bericht der „Bild am Sonntag“ skizzierte Kubicki seine inhaltlichen Vorstellungen für die künftige Ausrichtung der Partei. „Deutschland wartet nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache. Für die Freiheit.“ Kubicki weiter: „Ich werde den Delegierten meiner Partei im Mai ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein können: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen.“ (Quelle jeweils: „Bild am Sonntag“)

Plan für Neuanfang mit Hagen als Generalsekretär

Als Partner für den Neuanfang setzt Kubicki laut des Berichts der „Bild am Sonntag“ auf den bayerischen FDP-Politiker Martin Hagen als Generalsekretär. Konkretere Angaben zu einer möglichen Aufgabenverteilung oder programmatischen Schwerpunkten wurden in dem Bericht nicht gemacht (Quelle: „Bild am Sonntag“).

Weitere Kandidaten und Unterstützung aus der CDU

Beim Parteitag Ende Mai wollen bislang auch der aktuelle Vorsitzende Christian Dürr und der nordrhein-westfälische Landeschef Henning Höne antreten.
Unterstützung für Kubicki kommt auch aus der CDU. Der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen bezeichnete seinen langjährigen Weggefährten gegenüber „Bild am Sonntag“ als „derzeit das Gesicht der FDP, einer, den die Leute sehen und sofort wissen, wofür er steht“ (Quelle: „Bild am Sonntag“).

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Tempolimit in

Wirtschaftsministerium lobt IEA-Pläne zur Senkung des Ölverbrauchs

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Empfehlungen der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Drosselung des Ölpreisdrucks stoßen im Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) auf ungewöhnlich große Zustimmung. In einem internen Papier werden die nachfrageseitigen Vorschläge der IEA an erster Stelle gereiht und mit überwiegend positiven Argumenten versehen. Nur wenige andere diskutierte Maßnahmen schneiden in der Bewertung ähnlich gut ab.

IEA-Vorschläge im Wirtschaftsministerium hoch gewichtet

In dem Papier mit der Überschrift „Alternative Szenarien möglicher gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen auf den Euroraum und auf Deutschland“, das der dts Nachrichtenagentur vorliegt, werten Ministerialbeamte eine Reihe potenzieller Maßnahmen zur Reduzierung des Ölpreisdrucks aus. Die nachfrageseitigen Empfehlungen der Internationalen Energieagentur werden dabei besonders positiv hervorgehoben.
Die IEA hatte unter anderem mehr Home-Office, strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn, eine Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und von Car-Sharing oder „Nummernschilder-Rotationsschemata“ vorgeschlagen, wonach Privat-Pkw nur noch an bestimmten Tagen in großen Städten fahren dürfen. Auch eine Reduzierung von Geschäftsflügen könne den Druck auf den Jetkraftstoffmarkt schnell verringern, so die Internationale Energieagentur.
Das Bundeswirtschaftsministerium positioniert in seinem internen Papier, das am Ostersamstag das letzte Mal bearbeitet wurde, die IEA-Vorschläge in der Maßnahmenliste an erster Stelle und führt mehrere Pro-Argumente an. So gebe es eine „gezielte Entlastungswirkung für Bedürftige“, wenngleich eine „Verhaltensänderung erforderlich“ sei. Außerdem werde die „Strategie zur Abkehr von fossilen Importen“ unterstützt. In den meisten Fällen gebe es zudem „kaum fiskalische Auswirkungen“.
Als Nachteil der IEA-Maßnahmen wird in dem Papier lediglich die Frage der „Akzeptanz für die Begünstigten wegen Eingriffs in Privatsphäre/Gewohnheiten“ genannt. Dies ist das einzige aufgeführte Contra-Argument.

EU-Emissionshandel ohne Contra-Argumente bewertet

Neben den IEA-Empfehlungen werden in dem Papier zahlreiche weitere, öffentlich diskutierte Maßnahmen betrachtet. Hinsichtlich des Verhältnisses von Pro- und Contra-Argumenten schneiden nur zwei weitere Optionen ähnlich positiv ab.
Im Emissionshandelssystem der Europäischen Union (EU-ETS) wird eine Ausdehnung der Marktstabilitätsreserve und eine Beendigung der vorzeitigen Löschung von Zertifikaten durchweg unterstützt. Aus Sicht des Ministeriums gibt es hierfür gar keine Contra-Argumente. Stattdessen werde die Flexibilität des Mechanismus erhöht und das Signal in den Markt gesendet, bei Knappheit mehr Zertifikate freizugeben, um Preise zu senken. „Begrüßen wir“, heißt es dazu in dem Papier, das der dts Nachrichtenagentur vorliegt.

Fracking als umstrittene Option

Darüber hinaus verzeichnet das BMWE nur für eine weitere Maßnahme mehr Pro- als Contra-Argumente: die Hebung nationaler Gasvorkommen, beispielsweise durch Fracking. Bei den entsprechenden „unkonventionellen Lagerstätten“ sei „mittelfristig substanzielle Förderungen möglich“, wodurch es eine „substanzielle Stärkung der Versorgungssicherheit“ gebe und nicht zuletzt „Mehreinnahmen der Länder“.
Dagegen spreche, dass das Frackingverbot erst aufgehoben werden müsse und die Maßnahme wohl „nur mittelfristig“ wirke, heißt es in dem Papier aus dem Wirtschaftsministerium, das der dts Nachrichtenagentur vorliegt.

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4. April 2026 0 Kommentare
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