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Polizei (Archiv)

Saarbrücken: 22-Jähriger bei Polizeiverfolgung erschossen, Ermittlungen laufen

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

In Saarbrücken ist in der Nacht zum Ostersonntag ein 22-jähriger Mann bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen worden. Laut einem Bericht der "Bild" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft versuchte der Fahrer, sich einer Kontrolle zu entziehen und wurde bei anschließenden Schüssen tödlich verletzt. Zwei weitere Insassen im Fahrzeug sowie eine Polizeibeamtin wurden den Angaben zufolge verletzt.

Flucht vor Polizeikontrolle endet tödlich

In Saarbrücken hat die Polizei in der Nacht zum Ostersonntag einen Mann bei einer Verfolgungsjagd erschossen. Wie die „Bild“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 1 Uhr. Demnach versuchte ein Fahrzeug, sich einer Kontrolle zu entziehen.
Letztendlich geriet das Auto den Angaben zufolge in eine Sackgasse. Beim Versuch zu wenden, soll eine Polizeibeamtin verletzt worden sein. In der Folge gab die Polizei laut „Bild“ mehrere Schüsse auf das Fluchtfahrzeug ab – der 22-jährige Fahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Weitere Insassen verletzt

Neben dem Fahrer sollen sich dem Bericht zufolge im Auto auch ein 23-jähriger Beifahrer und ein 19-Jähriger auf dem Rücksitz befunden haben. Der 19-Jährige soll ebenfalls durch Schüsse verletzt worden sein. Zum Grad seiner Verletzung sowie der Polizeibeamtin wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Zu den Hintergründen der Flucht und den tödlichen Polizeischüssen wird jetzt ermittelt.

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5. April 2026 0 Kommentare
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Über die Pflanzung von 50 Obstbäumen am Limberg freuen sich (von rechts) Antonius Fahnemann (Haarmann Stiftung), Dr. Fritz Brickwedde (Osnabrücker Club), Armin Feiler (OSB) und Moritz Wiebold (Wiebold Straßen- und Landschaftsbau). / Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Pflanzaktion „1.000 neue Bäume für Osnabrück“ am Limberg sorgt für mehr Stadtgrün

von Hasepost 5. April 2026

Die Haarmann-Stiftung für Umwelt und Natur und die Stiftung Osnabrücker Club setzen ihr gemeinsames Engagement für mehr Stadtgrün fort: Am Limberg wurden am vergangenen Mittwoch im Rahmen einer Pflanzaktion 50 neue, große Bäume gesetzt. Damit wächst das Projekt „1.000 neue Bäume für Osnabrück“ weiter. Die beiden Stiftungen leisten mit dem Projekt bereits seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Begrünung Osnabrücks.

Pflanzung schafft attraktiveren Freiraum am Limberg

Die aktuelle Pflanzung erfolgte auf Basis des Freiflächenplans für den Limberg, der sich zunehmend zu einem attraktiven Freiraum entwickelt. Mit der Pflanzung einer neuen Obstwiese entsteht nicht nur ein ökologisch wertvoller Lebensraum, sondern auch ein Ort für die Bürgerinnen und Bürger, der Naturerlebnis und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.

/ Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Neue Bäume werden gepflanzt. / Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Aktuelle Pflanzaktion knüpft an bisherige Erfolge an

Eine zentrale Rolle innerhalb des Projekts übernimmt der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB). Er sorgt nicht nur für die fachgerechte Pflanzung der Bäume, sondern kümmert sich auch um eine langfristige Pflege. An der aktuellen Pflanzaktion war neben Armin Feiler als Vertreter des OSB und Dr. Fritz Brickwedde vom Osnabrücker Club auch Antonius Fahnemann von der Haarmann-Stiftung beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass wir inzwischen rund 600 Bäume pflanzen konnten. Das zeigt, wie viel wir gemeinsam mit engagierten Partnern und Spendern erreichen können“, betonte Fahnemann das Besondere der Gemeinschaftsaktion. „Die Planzaktion am Limberg knüpft an die bisherigen Erfolge an. Bereits in den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden, um das Stadtklima zu verbessern und Osnabrück grüner und lebenswerter zu machen“, ergänzte Brickwedde.

Interessierte können jederzeit spenden

Das Spendenprinzip ist einfach: Interessierte können mit 200 Euro die Pflanzung eines Baumes finanzieren. Die Haarmann-Stiftung und die Stiftung Osnabrücker Club verdoppeln diese Spende, sodass insgesamt zwei Bäume gepflanzt werden können. Wer sich beteiligen möchte, kann sich online an die Haarmann-Stiftung wenden.

5. April 2026 0 Kommentare
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US-Flagge (Archiv)

USA retten vermissten F-15-Piloten nach Einsatz im Iran

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Das letzte vermisste Besatzungsmitglied des im Iran abgestürzten F-15E-Kampfjets ist von US-Streitkräften gerettet worden. Dies teilte US-Präsident Donald Trump über seinen Kurznachrichtendienst Truth Social mit. Der Pilot des Jets war bereits am Freitag in Sicherheit gebracht worden.

Trump spricht von „gewagtester Such- und Rettungsaktion“

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass der Offizier, ein hoch angesehener Oberst, nun in Sicherheit sei. Er habe Verletzungen erlitten, aber es gehe ihm weitgehend gut. Auf Truth Social sprach Trump von „einer der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der USA“. Die US-Streitkräfte hätten nach seinen Angaben auf seine Anweisung hin Dutzende von Flugzeugen entsandt, um den Offizier zu retten.

Feuergefecht und Evakuierung nach Kuwait

Während der Rettungsaktion soll es US-Medienberichten zufolge zu einem Feuergefecht gekommen sein. Es gab demnach offenbar keine Verluste unter den US-Streitkräften. Der gerettete Offizier wurde nach Kuwait geflogen, um dort medizinisch versorgt zu werden. Zwei US-Transportflugzeuge, die für die Evakuierung der Rettungskräfte genutzt wurden, mussten an einem abgelegenen iranischen Stützpunkt zurückgelassen und zerstört werden, um nicht in iranische Hände zu fallen.

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Ausstellung (Symbolbild)

Ausstellung in Osnabrück zeigt unbekannte Seiten von Vordemberge-Gildewart

von Hasepost 5. April 2026

Er war ein stiller Star der Moderne, der konstruktivistische Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart. Jetzt geben seltene Bilddokumente einen völlig neuen Einblick in sein Leben und seine Kunst. Unter dem Titel „Friedrich Vordemberge-Gildewart, fotografiert 1920-1960“ sind die Bilder im Osnabrücker Vordemberge-Gildewart-Haus zu sehen. 

Bewegte Lebensgeschichte des Künstlers

Ob als Shootingstar der Avantgarde in Hannover, als Netzwerker der Kunst in Paris, als Emigrant in Amsterdam oder Kunstdozent in Ulm – Friedrich Vordemberge-Gildewart verbindet die Epochen der Kunst und ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert, von der Avantgarde über die Erfahrung von Krieg und Vertreibung bis in die junge Bundesrepublik.

Ausstellung soll Karriere sichtbar machen

Jetzt wird diese beeindruckende Karriere neu sichtbar. Die „Treuhandstiftung kunst.konkret.konstruktiv – vordemberge-gildewart“ präsentiert rund 35 Fotografien, mit denen Leben und Karriere des 1899 in Osnabrück geborene und 1962 in Ulm verstorbene Klassiker der Konkreten und Konstruktiven Kunst auf eine neuartige Weise erkundet werden können. Die Bilddokumentation erhellt Leben und Karriere des Künstlers, macht aber auch Vordemberges Netzwerke plastisch erlebbar, zu denen auch Stars der Bohème wie Joachim Ringelnatz und Piet Mondrian gehörten. Friedrich Vordemberge-Gildewart hat die Geschichte der Avantgarde nachdrücklich mitgeschrieben. Im Verein mit Künstlern wie Wassily Kandinsky und Max Bill entwickelte er seine Bildsprache der internationalen Moderne. Die ausgewählten Fotografien fügen sich zu einer lehrreichen und berührenden Reise durch ein kreatives Leben zu einer Zeit, als die Kunst jung und voller Optimismus war.

„Die Fotografien zeigen das Leben des Osnabrückers Friedrich Vordemberge-Gildewart und machen zugleich klar, wie sich die Künstler der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts inszenierten“, unterstreicht Prof. Dr. Stefan Lüddemann, Vorstandsvorsitzender der  „Treuhandstiftung kunst.konkret.konstruktiv – vordemberge-gildewart“ den besonderen Stellenwert der in dieser Zusammenstellung erstmals präsentierten Bilddokumente. Die Gestalt Vordemberge-Gildewarts werde damit in einer ganz neuen Weise profiliert, ergänzt Dr. Hans Peterse, stellvertretender  Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Zusammenarbeit mit Museum Wiesbaden macht Ausstellung möglich

Die Bilddokumente stammen aus dem Vordemberge-Gildewart-Archiv des Museums Wiesbaden. Lüddemann und Peterse danken insbesondere Dr. Roman Zieglgänsberger vom Museum Wiesbaden, der es den Osnabrücker Ausstellungsmachern ermöglichte, die besonders beeindruckenden Fotos aus dem Archivbestand für die Präsentation auszuwählen. Ihren besonderen Dank richten die Ausstellungsmacher darüber hinaus an die Osnabrücker Sievert Stiftung für Wissenschaft & Kultur, die das Ausstellungsprojekt großzügig unterstützt und zudem ihren Sitz, das Vordemberge-Gildewart-Haus in der Osnabrücker Altstadt als Ausstellungsort zur Verfügung stellt.

Das sind die Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung „Friedrich Vordemberge-Gildewart, fotografiert 1920-1960“ wird am Sonntag, 19. April 2026, um 11:00 Uhr im Vordemberge-Gildewart-Haus, Große Gildewart 27, 49074 Osnabrück eröffnet werden. Die Präsentation wird bis zum 7. Juni zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags, 15:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags, 15:00 bis 18:00 Uhr, samstags, 14:00 bis 17:00 Uhr und sonntags, 14:00 bis 17:00 Uhr. Öffentliche Führungen finden jeweils am Sonntag, 26. April, 16. Mai und 31. Mai von 15:00 bis 16:00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Zusätzlich finden diese Vorträge statt

Zur Ausstellung finden zwei Vorträge statt: Am 12. Mai 2026 präsentiert Hon.-Prof. Dr. Stefan Lüddemann den Vortrag „Friedrich Vordemberge-Gildewarts Kunst – eine Botschaft der Humanität?“. Am 2. Juni 2026 referiert Dr. Hans Peterse über „Friedrich Vordemberge-Gildewart und die Avantgarde in Hannover“. Beide Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im Lortzinghaus, An der Katharinenkirche 3, 49074 Osnabrück statt. Der Eintritt ist frei. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Bönen, zum Buchhandelspreis von 20 Euro.

Auf der Höhe des Erfolgs: Der Porträtfotografie Hugo Erfurth, der auch Kulturgrößen seiner Zeit wie den Dichter Gerhart Hauptmann und den Malerstar Oskar Kokoschka ablichtet, setzt 1932 Friedrich Vordemberge-Gildewart als hintergründigen Nachdenker in Szene./ Foto: © Museum Wiesbaden / Archiv Vordemberge-Gildewart

Auf der Höhe des Erfolgs: Der Porträtfotografie Hugo Erfurth, der auch Kulturgrößen seiner Zeit wie den Dichter Gerhart Hauptmann und den Malerstar Oskar Kokoschka ablichtet, setzt 1932 Friedrich Vordemberge-Gildewart als hintergründigen Nachdenker in Szene.
/ Foto: © Museum Wiesbaden / Archiv Vordemberge-Gildewart

 

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Tankstelle (Archiv)

Bundeswirtschaftsministerium prüft Iran-Folgen: Entlastungen, Steuern, Preisdeckel

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) prüft über die Ostertage verschiedene wirtschaftspolitische Optionen als Reaktion auf die Iran-Krise. In einem internen Papier werden mehrere Maßnahmen mit ihren möglichen Auswirkungen auf den Euroraum und Deutschland analysiert und mit Pro- und Contra-Argumenten bewertet. Besonders im Fokus stehen steuerliche Entlastungen und Regulierungseingriffe in Energie- und Kraftstoffmärkte. Das Papier lag der dts Nachrichtenagentur vor und wurde nach deren Angaben noch am Ostersamstag im direkten Umfeld von Ministerin Katherina Reiche (CDU) überarbeitet.

BMWE bewertet Stromsteuersenkung und Pendlerpauschale

In dem Papier mit der Überschrift „Alternative Szenarien möglicher gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen auf den Euroraum und auf Deutschland“, das der dts Nachrichtenagentur vorliegt, geht es unter anderem um eine mögliche Stromsteuersenkung für alle Stromverbraucher auf den europäischen Mindestsatz, wie sie Katherina Reiche selbst öffentlich erwogen hatte. Das BMWE sieht hierin eine „ungezielte Entlastungwirkung“ und eine fiskalische Belastung i.H.v. jährlich ca. 5,5 Milliarden Euro, und dies „perspektivisch steigend“. Andererseits sei die Maßnahme „unterstützenswert aus industriepolitischer Sicht“, wegen weiteren strukturellen Verbesserungen der Wirtschaftlichkeit von Zukunftstechnologien.
Auch eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale, die die Ministerin ebenfalls selbst vorgeschlagen hatte, wird im Papier bewertet. Als Contra-Argumente nennen Reiches Beamte eine „verspätete Wirkung und Sichtbarkeit“ und die „fiskalische Belastung“. Als Pro-Argument wird eine „gezielte Entlastungswirkung bei Berufspendlern, aber nicht nach Mobilitätsart oder Einkommen“ verbucht, sowie dass „Preissignale bestehen bleiben“.

Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe und Bedeutung von Preissignalen

Der Erhalt von „Preissignalen“, also dem Konzept, dass Preise Informationsübermittlung sind und eine Lenkungswirkung haben, ist der Ministeriumsspitze dem Papier zufolge besonders wichtig, dieses Argument taucht in der Liste immer wieder auf. Entsprechend kritisch fällt die Einschätzung zu einer möglichen Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe auf 7 Prozent aus. Diese Maßnahme habe „ungezielte Entlastungwirkung“, untergrabe eben besagte Preissignale und habe ebenfalls „hohe fiskalische Belastung“.

Übergewinnsteuer und Preisdeckel im Vergleich

Der sogenannten „Übergewinnsteuer“, vorgeschlagen unter anderem von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), kann Reiches Ministerium dagegen durchaus auch Positives abgewinnen. Zwar sei eine „rechtssichere Umsetzung schwierig“ und es gebe „keine direkte Entlastungswirkung, außer Einnahmen werden rückverteilt“ sowie ein „negatives Signal des Staates gegenüber Investoren aller Art und privatwirtschaftlichen Interessen“. Als Pro-Argument wird aber vermerkt: „Preissignale bleiben bestehen“ und „Fiskalische Entlastung, sofern Übergewinne anfallen“.
Durchweg abgelehnt werden durch die Ministeriumsspitze im Papier „Preisdeckel“ – sowohl an der Zapfsäule als auch im Europäischen Emissionshandel. Ein Preisdeckel würde eine „ungezielte Entlastungwirkung“ haben, er „untergräbt Einsparanreize massiv“ und habe „hohe fiskalische Belastung, wenn Preisdeckel so niedrig, dass Mineralölunternehmen Verluste machen“.

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Blitzer Anhänger in Osnabrück

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Sonntag, 5. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 5. April 2026

Heute, am 5. April 2026, schlägt der Blitzer in Osnabrück wieder zu – die Standorte hat die HASEPOST dank aufmerksamer Leser ausgemacht. Wieder mal wird mit versteckten Radarfallen die Geschwindigkeit geprüft.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen werden täglich neu festgelegt und sind daher nicht konstant. Die genauen Positionen können somit variieren und sind nicht im Voraus planbar. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird nicht übernommen.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 05.04.2026 um 09:30.

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Gaszähler (Archiv)

Städtebund fordert befristete Steuersenkung gegen hohe Energiepreise

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Der Städte- und Gemeindebund fordert angesichts steigender Energiepreise eine zeitlich befristete Senkung von Steuern, etwa der Mehrwertsteuer. Bürger, Mittelstand und Handwerk müssten kurzfristig spürbar entlastet werden, zugleich mahnt der Verband aber zur Begrenzung staatlicher Hilfen.

Städte- und Gemeindebund verlangt befristete Steuersenkung

Der Städte- und Gemeindebund dringt auf kurzfristige steuerliche Entlastungen, um die Belastungen durch steigende Energiepreise abzufedern. Notwendig sei eine „sofort wirksame und zeitlich befristete Entlastung“ für Bürger sowie den Mittelstand und das Handwerk, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Berghegger konkretisierte die Forderungen des Verbandes mit Blick auf eine deutliche Absenkung der Steuerlast. „Dazu schlagen wir für zunächst sechs Monate eine spürbare Senkung der Steuern auf Energie und Güter des täglichen Bedarfs vor.“ Dies verringere die Energiekosten und entlaste die Pendler, das Handwerk und die Wirtschaft, führte er laut Funke-Mediengruppe aus.

Entlastung bei Energie, Lebensmitteln und Alltagsgütern

Neben reduzierten Steuern auf Energie verlangt Berghegger auch eine Entlastung bei Lebensmitteln und anderen Alltagsprodukten. Außerdem sollte es für Lebensmittel und weitere Güter des täglichen Bedarfs eine Senkung der Mehrwertsteuer geben, verlangte Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Eine befristete Steuersenkung erzielt schnell Effekte und ist anderen Vorschlägen, wie etwa einer Einmalzahlung, vorzuziehen.“

Warnung vor Strohfeuereffekten und Hinweis auf Grenzen des Staates

Der Hauptgeschäftsführer pocht zugleich auf einfache und zielgenaue Instrumente. Notwendig seien unbürokratische Maßnahmen und keine Strohfeuereffekte, mahnte Berghegger laut Funke-Mediengruppe. Langfristig müsse es gelingen, Deutschland insgesamt widerstandsfähiger zu machen, betonte er. Das betreffe die Verteidigungsfähigkeit, den Zivilschutz, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und den Energiemix.
Auch wenn Bürger und Unternehmen nun eine befristete Entlastung benötigten, müsse dennoch klar sein, dass auch die Möglichkeiten des Staates begrenzt sind, sagte Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Niemand darf erwarten, dass in allen Krisensituationen der Staat alle Belastungen und Risiken abfedern kann.“

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Frau mit

Krankenkassen zahlen 400 Millionen Euro für Gesundheitsapps ohne Nutzennachweis

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Seit der Verordnungsfähigkeit von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) im Jahr 2020 haben die gesetzlichen Krankenkassen für die sogenannten Gesundheits-Apps auf Rezept 400 Millionen Euro ausgegeben. Bis Ende 2025 wurden sie rund 1,6 Millionen Mal verschrieben, wie aus einem Bericht der GKV hervorgeht, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten. Der Bericht verweist zugleich auf erhebliche Mängel bei Nutzenbewertung und Preisbildung der digitalen Anwendungen. Die GKV fordert deshalb „politische Korrekturen“ und einen frühzeitigen Nachweis des Nutzens.

Hohe Ausgaben, begrenzter Nutzennachweis

Dem GKV-Bericht zufolge wurden insgesamt 74 DiGA in das offizielle DiGA-Verzeichnis aufgenommen. „Die Nutzenbewertung von DiGA zeigt nach wie vor Handlungsbedarf. Insgesamt wurden 74 DiGA in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Nur weniger als jede fünfte DiGA konnte mit ihrer Aufnahme einen Nutzen nachweisen. 16 DiGA wurden zudem wieder komplett aus dem Leistungskatalog gestrichen, da sie keinen Nutzen für die Versorgung nachweisen konnten“, heißt es in dem Bericht (Quelle: GKV-Bericht, zitiert nach Funke-Mediengruppe).
Ende 2025 seien lediglich noch 58 DiGA im GKV-Leistungskatalog enthalten gewesen. Dies bedeute, dass rund ein Fünftel der im Verzeichnis „vorläufig“ aufgenommenen Produkte wieder von der Liste gestrichen worden sei, weil der Nutzen nicht nachgewiesen worden ist.

Kritik an Preisbildung und Aufnahmeverfahren

Auch die Preisbildung der Apps bezeichnet die GKV als „strukturelles“ Problem. „Der Gesetzgeber ermöglicht es den herstellenden Unternehmen, den Preis ihrer DiGA im ersten Jahr einseitig in beliebiger Höhe festzulegen. Diese beliebige Preissetzung ist sogar unabhängig davon, ob für die DiGA bereits ein Nutzen belegt werden konnte oder nicht“, heißt es in dem Bericht (Quelle: GKV-Bericht, zitiert nach Funke-Mediengruppe).
Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, verweist gleichzeitig auf die wachsende Rolle der digitalen Anwendungen: „Die Bedeutung der Apps auf Rezept in der Versorgung wachse. Neben den steigenden Verordnungszahlen zeigt sich das daran, dass mehr als die Hälfte der zur Erprobung aufgenommenen Anwendungen zu einem späteren Zeitpunkt dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wurde.“ Diese Anwendungen hätten ihren Nutzen für die Patienten unter Beweis gestellt. „Aber wir sehen auch, dass die meisten DiGA nach wie vor zunächst ohne einen Nutzennachweis in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen werden und dennoch von den Krankenkassen zu ihren beliebig hohen Herstellerpreisen finanziert werden müssen“, sagte Stoff-Ahnis (Quelle: GKV-Spitzenverband, zitiert nach Funke-Mediengruppe).

Forderung nach politischen Änderungen

Angesichts dieser Probleme verlangt die GKV „politische Korrekturen“ und einen Nutzennachweis von Anfang an. Die Prüfstelle für die Apps ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

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Dönerbude (Archiv)

Lauterbach empfiehlt bei Alzheimer-Risiko trotz Vorbehalt mehr Fleisch

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) empfiehlt Menschen mit einem hohen genetischen Alzheimer-Risiko den verstärkten Verzehr von Fleisch. Grundlage seiner Empfehlung ist nach seinen Angaben eine Studie der schwedischen Karolinska Universität, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Schutz vor Demenz nahelegt.

Lauterbach verweist auf neue Studienlage

Obwohl sich Karl Lauterbach (SPD) eigenen Angaben zufolge nur von Gemüse und Fisch ernährt, rät er Personen mit hohem Alzheimer-Risiko zum Fleischkonsum. „Wir haben jetzt starke Hinweise, dass sich Menschen mit einer genetischen Vorbelastung für Demenz durch viel Fleischkonsum vor dem geistigen Verfall schützen können“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Eine Studie der schwedischen Karolinska Universität zeige „in technisch sehr überzeugender Weise“ einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und dem Schutz vor Demenz, so Lauterbach. „Danach kann man sein Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung mit fleischlicher Ernährung um mehr als die Hälfte senken.“ Das gelte seinen Angaben zufolge aber nur für Menschen, die nachweislich eine genetische Vorbelastung für Demenz hätten, wie etwa das „Alzheimer-Gen“ ApoE43. Dies lasse sich durch einen Gentest feststellen.

Spannung zu Lauterbachs bisheriger Linie

Für den Fleischverächter Lauterbach ist die schwedische Studie nach seinen Worten gesundheitspolitisch brisant: „Das musste ich auch erstmal verdauen“, so der SPD-Mann, der sich seit Jahren für eine fleischfreie Ernährung einsetzt. „Man darf Forschungsergebnisse aber nicht verschweigen, nur weil sie gegen eigene Überzeugungen laufen.“
Bislang habe Fleisch nach Lauterbachs Darstellung nur als Risikofaktor für fast alle Gesundheitsgefahren gegolten, von Krebs bis Herzkrankheiten. Aber jetzt müsse man „jedenfalls im Bereich Demenzprävention beim Thema Fleisch umdenken“.

Warnung vor pauschalen Empfehlungen

Trotz der neuen Erkenntnisse rät Lauterbach von einem generellen Mehrkonsum von Fleisch ab. Trotzdem sollten jetzt nicht alle Deutschen „massenhaft Fleisch vertilgen“, warnt Lauterbach: „Das wäre Wahnsinn, denn nur schätzungsweise 25 Prozent der Leute haben dieses genetische Risiko. Da kann ich nicht 100 Prozent zum Fleischessen animieren.“

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Konzentrationslager Auschwitz

Israels Botschafter fordert KZ-Pflichtbesuche und härtere Anti-Hass-Gesetze

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Israels Botschafter Ron Prosor fordert zur Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland Pflichtbesuche von Schülerinnen und Schülern in KZ-Gedenkstätten sowie eine Verschärfung der gesetzlichen Grundlagen. Antisemitismus sei in Deutschland wieder salonfähig, warnt Prosor und dringt auf eine rechtlich verbindliche Verankerung der IHRA-Arbeitsdefinition von Judenhass.

Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten gefordert

Israels Botschafter Ron Prosor rät im Kampf gegen Judenhass in Deutschland zu verbindlichen Besuchen von Schülerinnen und Schülern in Gedenkstätten ehemaliger Konzentrationslager. Wissen über die einstigen Lager und die Vernichtung der Juden sei, so Prosor, „gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund“ enorm wichtig, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Prosor verwies auf eigene Erfahrungen in anderen Ländern. „Wenn ich in arabischen Ländern zu Besuch war und mit meinen Gastgebern über unsere Geschichte sprach, begegneten mir anfangs häufig Vorurteile gegenüber Juden und Israelis.“ Danach sei das Verständnis spürbar größer gewesen. Weil solche Begegnungen etwas bewirkten, müssten sie nach seinen Worten auch in Deutschland viel öfter stattfinden.

IHRA-Definition als rechtliche Grundlage

Als entscheidend für eine wirksame Bekämpfung von Antisemitismus bezeichnete Prosor eine konsequente Gesetzgebung. Der einzige Weg, Antisemitismus wirklich zu bekämpfen, führe über eine solche Grundlage, betonte er laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Dazu müsse die „Arbeitsdefinition von Antisemitismus“ der 1998 gegründeten Organisation International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) rechtlich verbindlich verankert werden.
Diese Definition stelle klar, dass es keine legitime Kritik, sondern eine moderne Form von Antisemitismus sei, Israel zu dämonisieren oder dem Land das Existenzrecht abzusprechen. Erst mit einer solch verbindlichen Grundlage könnten Behörden und Justiz nach Prosors Darstellung tatsächlich dagegen vorgehen.

„Antisemitismus ist wieder salonfähig“

Prosor sieht Antisemitismus in Deutschland als zunehmend akzeptiert an. Antisemitismus sei in Deutschland wieder salonfähig, mahnte er. Wer „Kauft nicht bei Israel“ sage, meine nichts anderes als „Kauft nicht bei Juden“.
Nach seiner Einschätzung gibt es in Deutschland drei Arten von Antisemitismus. Mit rechtsextremem Judenhass wisse der Staat umzugehen – politisch wie juristisch. „Antisemitismus aus der muslimischen Welt ist gefährlich, weil er die demokratische Ordnung wie ein Trojanisches Pferd unterwandert. Aber die Juden stehen in diesem Kampf nicht allein.“
Besonders schwierig zu bekämpfen sei nach Prosors Worten der Antisemitismus von links, weil er sich auf „dem schmalen Grat zwischen Meinungsfreiheit und Aufhetzungsfreiheit“ bewege. „Und dieser Grat wird jeden Tag überschritten.“ Das zeige sich besonders in akademischen und kulturellen Kreisen, wo sich Judenhass nach seinen Beobachtungen hinter einer Fassade aus Bildung, moralischer Überlegenheit und politischer Korrektheit tarne.

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5. April 2026 0 Kommentare
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