Linken-Chef Jan van Aken warnt vor weitreichenden Folgen eines von den USA angeführten Angriffs auf Venezuela und sieht im Schweigen der Bundesregierung ein gefährliches Signal. Deutschland könne selbst ins Visier von US-Präsident Donald Trump geraten, wenn dessen Vorgehen nicht klar benannt und verurteilt werde, sagte van Aken den Sendern RTL und ntv.
Warnung vor möglicher Bedrohung für Deutschland
Linken-Chef Jan van Aken sieht die Gefahr, dass Deutschland selbst zum Ziel von US-Präsident Donald Trump werden könnte, sollte der internationale Umgang mit einem Angriff auf Venezuela zu nachgiebig ausfallen. „Jetzt wegzugucken, wenn ein Freund ein Nachbarland überfällt, das führt doch nur dazu, dass das nächste Land und das übernächste Land überfallen wird“, sagte van Aken den Sendern RTL und ntv. „Wenn wir weiter zuschauen, sind wir am Ende dran“, so van Aken gegenüber RTL und ntv.
Kritik an Kanzler Merz
Van Aken kritisierte, dass Kanzler Friedrich Merz gegenüber Trump den aus seiner Sicht erfolgten Völkerrechtsbruch in Venezuela nicht klar benenne. „Selbst wenn man sich dafür mit ihm anlegen muss, man muss klare Kante zeigen – sonst macht er weiter und stoppt nirgendwo“, sagte der Linken-Politiker den Sendern RTL und ntv. Wer nicht spure, werde wirtschaftlich oder militärisch unter Druck gesetzt, so van Aken weiter.
Das zu Dänemark gehörende Grönland bezeichnete van Aken als nächstes Ziel auf der Liste des US-Präsidenten. „Im Moment lässt Friedrich Merz Dänemark völlig allein im Regen stehen“, sagte er RTL und ntv.
Bewertung möglicher Folgen für die Ukraine
Der Linken-Politiker widersprach dem Argument, dass Trump bei zu viel Kritik aus Deutschland und Europa seine Unterstützung der Ukraine komplett einstellen könnte. Die deutlich größere Gefahr sei, dass er sich ohne Gegenwehr aus der Weltgemeinschaft verabschiede, sagte van Aken den Sendern RTL und ntv.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .