Linken-Chef Jan van Aken sieht seine politische Haltung stark vom christlichen Gebot der Nächstenliebe geprägt. In einem Interview schildert er, wie insbesondere seine streng katholische Mutter seine soziale Erziehung beeinflusst hat, auch wenn er sich als Jugendlicher von der Kirche abwandte. Heute erkennt er nach eigenen Angaben positive Seiten der katholischen Kirche, kann sich aber einen Wiedereintritt „eher nicht“ vorstellen.
Prägung durch katholische Mutter
Linken-Chef Jan van Aken ist nach eigener Aussage vom christlichen Gebot der Nächstenliebe geprägt. Das habe ihm vor allem seine Mutter „ganz stark vorgelebt, jeden Tag“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“. „Meine Mutter war streng katholisch, sicher auch ein Grund, warum ich sehr sozial erzogen wurde“, sagte van Aken, der in seiner Kindheit auch Messdiener war.
Bruch mit der Kirche in der Jugend
Als Jugendlicher habe van Aken mit der Kirche dann gebrochen. „Versöhnt war ich mit der katholischen Kirche erst wieder, als ich für Greenpeace auf den Philippinen war. Da hatten wir Unterstützung von einem Pfarrer vor Ort erhalten. Es gibt auch gute Teile der katholischen Kirche“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“.
Distanz zum Glauben, kein Wiedereintritt geplant
Einen Wiedereintritt in die Kirche könne sich der Linken-Chef dennoch „eher nicht“ vorstellen. Das hänge auch mit dem Glauben zusammen, sagte er der „Rheinischen Post“. „Ich kann mir vorstellen, dass es etwas Höheres gibt. Aber ich glaube nicht so, wie meine Mutter an Gott geglaubt hat“, so van Aken.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .