Angesichts der derzeitigen Kältewelle fordert Die Linke, obdachlose Menschen kurzfristig in leerstehenden Bürogebäuden und in U-Bahnhöfen unterzubringen. Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling dringt auf schnelle politische Entscheidungen und kritisiert Sicherheitsbedenken der Berliner Verkehrsbetriebe scharf.
Linke fordert sofortige Schutzräume für Obdachlose
Die Linke fordert angesichts der derzeitigen Kältewelle die Unterbringung von Obdachlosen in leerstehenden Bürogebäuden und in U-Bahnhöfen. „Die aktuellen Kältenächte machen unmissverständlich klar: Deutschland braucht sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen“, sagte Janis Ehling, Linken-Bundesgeschäftsführer, dem Nachrichtenportal T-Online.
Es brauche nun „schnelle politische Entscheidungen und rechtliche Schritte, um leerstehende Büroflächen kurzfristig für obdachlose Menschen nutzen zu können“, so Ehling weiter gegenüber T-Online. Er verweist dabei auf die Situation in Berlin: „Allein dort stehen über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, während Menschen keinen warmen Ort zum Schlafen finden.“
Nutzung von U-Bahnhöfen als nächtliche Schutzräume
Auch U-Bahnhöfe sollten nach den Vorstellungen von Ehling als nächtliche Schutzräume zur Verfügung gestellt werden. Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) hatte das bereits mit Verweis auf Sicherheitsbedenken abgelehnt. Ehling kritisiert diese Haltung scharf: „Wer bei Minusgraden auf Sicherheitsbedenken verweist, nimmt in Kauf, dass Menschen erfrieren“, sagte er T-Online.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .