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Startseite Deutschland & die WeltLinke fordert Abschaffung des Dienstwagenprivilegs für Bahnticket
Deutschland & die Welt

Linke fordert Abschaffung des Dienstwagenprivilegs für Bahnticket

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. August 2025
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Angesichts der aktuellen Diskussion um die Finanzierung des Deutschlandtickets fordert Linksparteivorsitzende Ines Schwerdtner die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs zugunsten des Nahverkehrstickets. Auch der Ehrenvorsitzende des Verbandes „Pro Bahn“, Karl-Peter Naumann, äußert sich zu möglichen Preissteigerungen und einer Verlängerung des Tickets im kommenden Jahr.

Forderung nach Abschaffung des Dienstwagenprivilegs

Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linkspartei, hat sich im Rahmen der Debatte um die weitere Finanzierung des Deutschlandtickets für eine Abschaffung des Dienstwagenprivilegs ausgesprochen. „Das Ticket wäre durchaus finanzierbar, wenn man das Dienstwagenprivileg für große Limousinen aufheben würde, aber es fehlt der Wille, Politik für die Mehrheit der Menschen im Land zu machen“, sagte Schwerdtner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Schwerdtner warnte zudem vor weiteren Preiserhöhungen des Deutschlandtickets. „Schon jetzt ist das Deutschlandticket für viele nicht mehr bezahlbar. Über eine Million Menschen haben ihr Ticket nach der letzten Erhöhung auf 58 Euro bereits gekündigt – schlicht, weil sie es sich nicht mehr leisten können.“ Das sogenannte Dienstwagenprivileg ist eine steuerliche Regelung, die den privaten Gebrauch von Dienstwagen begünstigt. Die Kosten für diese Subvention belaufen sich Schätzungen zufolge auf einen Milliardenbetrag für den Staat.

Prognose für die Zukunft des Deutschlandtickets

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Verbandes „Pro Bahn“, geht davon aus, dass das Deutschlandticket auch im Jahr 2026 angeboten werden kann. „Für nächstes Jahr wird sich die Politik sicherlich einigen“, sagte er der Zeitung. Gleichzeitig erwartet Naumann eine weitere Debatte über den Ticketpreis: „Man wird in die Diskussion kommen, was es kosten darf und muss“, betonte er. Sollte die bestehende Finanzierungslücke nicht durch öffentliche Mittel ausgeglichen werden können, rechnet Naumann damit, dass der Preis des Tickets künftig auf 70 bis 80 Euro steigen müsste.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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