Osnabrück "Lernen was geht": Warum die olympischen Triathleten die Behandlungserfolge...

“Lernen was geht”: Warum die olympischen Triathleten die Behandlungserfolge auf dem Finkenhügel verbessern

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Wenn Dr. Casper Grim in diesen Tagen vom Training mit den besten Triathleten Deutschlands zurück auf den Finkenhügel kommt, dann hat er die aufregende und oft auch anstrengende Begleitung eines Trainingscamps im tropischen Klima von Mauritius hinter sich – ein Strandurlaub war das weder für ihn noch für die deutsche Triathlon-Elite, die Olympia fest im Blick hat.

Dr. Grim, der sich in seiner Freizeit als Mannschaftsarzt für die Olympioniken engagiert, bringt von seinen weltweiten Einsätzen immer wieder neue Erkenntnisse mit, die auch der Behandlung im Klinikum Osnabrück zugutekommen.


Wie nach jedem Einsatz in der Betreuung von Spitzensportlern, holt den Chefarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie des Klinikums zurück in Osnabrück schnell wieder der Alltag ein. Doch im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert der Orthopäde, was es konkret den Patienten und dem Klinikum Osnabrück bringt, wenn er in seiner Freizeit weltweit Sportler betreut.

Nach der Knie-OP gleich wieder auf die Beine

“Spitzensportler gehen grundsätzlich immer an ihre Grenzen, das trifft oft auch auf den Umgang mit Sportverletzungen zu”, erläutern Dr. Grim den Alltag als Mannschaftsarzt. Wenn es darum geht nach einer Sportverletzung den Sportler buchstäblich wieder “auf die Beine” zu bekommen, ist das Zusammenspiel zwischen Sportarzt und Athlet besonders intensiv. “Viele Behandlungsmethoden und neue Erkenntnisse, die inzwischen alltägliche Praxis geworden sind, wurden zuerst in der Sportmedizin erprobt”, so Dr. Grim weiter.
Prof. Dr. Martin Engelhardt, Leiter des Zentrums für muskuloskelettale Chirurgie nennt als Beispiel für einen Verfahrenswandel, der in der Sportmedizin seinen Anfang nahm, die inzwischen vollkommen übliche Aufforderung an Patienten, sich nach einer Knieoperation nicht zu schonen, sondern das betroffene Bein schnell wieder zu belasten. Selbstverständlich gilt das nicht für alle Patienten und Operationen – ganz grundsätzlich hat man aber “nicht zuletzt durch die Erkenntnisse in der intensiven Zusammenarbeit mit Spitzensportlern” gelernt, dass es nach vielen Eingriffen alles andere als sinnvoll ist dem Patienten erstmal Bettruhe und Schonung zu verordnen.

Es sind aber nicht nur neue Erkenntnisse, die über das Engagement von Dr. Casper Grim und Prof. Dr. Martin Engelhardt für den Spitzensport und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) an den Finkenhügel gelangen.
In Folge der Teilnahme von Osnabrücker Ärzten an Trainingslagern und bei Wettbewerben weltweit, kommen auch zahlreiche Spitzensportler zur Behandlung nach Osnabrück und sorgen für eine gute Auslastung des Klinikums. “Man kennt sich untereinander und Spitzensportler haben immer die Handynummern der besten Ärzte parat”, beschreibt Dr. Grim den Alltag, der nicht selten den ein oder anderen Weltklasseathleten nach Osnabrück führt.

In Vorbereitung auf Olympia in Japan

Dieses Frühjahr hat Dr. Casper Grim seine Freizeit voll für die anstehenden Olympischen Spiele in Japan verplant.
Es ist allerdings keinesfalls so, dass die Tätigkeit für den Spitzensport Teil seiner Arbeit im Klinikum ist, erläutert der Chefarzt. “Und Reichtümer verdient man damit auch nicht, und für die mehr als elf Stunden Flugzeit ins Trainingslager nach Mauritius gibt es nur ein Ticket in der Holzklasse. Es ist allerdings immer ein tolles Erlebnis, so viele Kollegen aus anderen Nationen kennenzulernen”, so Grim. Prof. Engelhardt ergänzt dazu, dass es alle am Klinikum stolz mache, wenn der sportliche Erfolg deutscher Spitzensportler eng mit Osnabrück und dem Finkenhügel verbunden ist.

In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele war Dr. Grim bereits im vergangenen Jahr vor Ort in Japan um sicherzustellen, dass mit dem Entzünden des Olympischen Feuers am 24. Juli alles bereit ist.
Als große Herausforderung bei den Spielen im Sommer sieht Grim das in Japan durchaus anspruchsvolle heiße und oft schwüle Klima, das vermutlich noch fordernder für die Athleten sein wird, als sie es bereits in Rio vor vier Jahren erlebt haben.

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