Deutschland & die Welt Lebensmittelunverträglichkeiten sind weit verbreitet

Lebensmittelunverträglichkeiten sind weit verbreitet

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Unsere Welt wird immer moderner und es werden ungeheure Fortschritte gemacht, was die Forschung sowie Technik in den verschiedensten Bereichen des Lebens betrifft und die Lebenserwartung von uns Menschen ist dazu auch noch erheblich gestiegen. Und trotzdem ist es so, dass manche gesundheitliche Faktoren / Krankheiten noch immer nicht vermieden werden können und andere Dinge geradezu auf dem Vormarsch sind. Dazu gehört auch leider, dass Lebensmittelunverträglichkeiten in den Industrienationen immer öfter vorkommen.

Wie bei vielen anderen Dingen sind auch hier die Ursachen noch nicht gänzlich geklärt. Man redet davon, dass unter anderem Infektionen, Entzündungen und ebenso Medikamente eine größere Rolle dabei spielen können. Außerdem wird vermutet, dass der hohe Anteil an Zusatzstoffen in Lebensmitteln, vor allem in Fertiggerichten, der Darmflora zusetzt und das sensible Gleichgewicht der Verdauung durcheinander bringen könnte.

Hektische moderne Lebensweise

Dazu kann noch der hektische Alltag durch die Arbeit und privaten Verpflichtungen kommen. Es wird vermutet, dass sich dadurch häufig Menschen zeitsparend und unausgewogen ernähren würden. Es wird dabei nicht beachtet, dass es dadurch zu ungeahnten Folgen, wie zum Beispiel Hautausschlag, Durchfall oder Magenbeschwerden kommen kann. Oft kommt es dann vor, dass deswegen Lebensmittelunverträglichkeiten falsch diagnostiziert werden. Das liegt mitunter daran, dass manche Symptome denen anderer Krankheitsbilder ähneln können. Das soll besonders bei Allergien und dem Reizdarmsyndrom der Fall sein.

Wobei handelt es sich bei einer Lebensmittelunverträglichkeit?

Wenn man von einer Lebensmittelunverträglichkeiten redet, soll es sich dabei um Abbaustörungen im Darm handeln. Man zählt Gluten-, Lactose-, Histamin-, und Fructose-Unverträglichkeiten dazu. Erstaunlich ist, dass diese Intoleranzen bei der Bevölkerung stetig zunehmen und in der Öffentlichkeit gerne mit Allergien verwechselt werden. Doch wenn man davon spricht, dass Allergien als Immunreaktionen des Körpers auf bestimmte Eiweißstoffe auftreten, ist es bei einer Unverträglichkeit so, dass vor allem im Darm das Problem liegt. Es wird gesagt, dass eine Unverträglichkeitsreaktion dann entsteht, wenn die Verdauungsenzyme die Nahrungsbestandteile schlecht spalten. Interessant zu sehen ist, dass die klinisch nachgewiesene Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien in Mitteleuropa deutlich geringer sein soll, als es bei der Lebensmittelunverträglichkeit der Fall ist.

Mit einem Lebensmittelunverträglichkeit Test wird man wahrscheinlich näher einkreisen können, unter was man wirklich leidet, denn die richtige Diagnose bei einer Lebensmittelunverträglichkeit zu finden, ist häufig langwierig. Das kann mit daran liegen, dass die Beschwerden manchmal nicht ernst genommen werden. So sollen beispielsweise ca. zehn bis dreißig Prozent der Europäer von einer Laktose-Intoleranz betroffen sein. Dann ist die Rede davon, dass ca. fünf bis sieben Prozent unter einer Fructose-Malabsorption, ca. ein bis drei Prozent unter einer Histamin-Intoleranz und ungefähr ein Prozent an einer Gluten-Intoleranz leiden. Es ist sogar von einer Dunkelziffer die Rede, die jeweils wahrscheinlich weit höher liegen wird.

Häufig kommt es bei der Diagnose zu Verwechselungen

Da manche Anzeichen und Symptome identisch sein können, benötigen sogar die Mediziner manchmal mehrere Anläufe, bevor sie die wahre Ursache finden. Bei einer Fructose-Malabsorption wird zum Beispiel häufig fälschlich ein Reizdarm diagnostiziert, denn die Anzeichen wie Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall sind bei beiden Erkrankungen identisch.


Redaktion Hasepost
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