Ein lauter Knall kurz vor 19:00 Uhr brachte am Dienstag (18. November) einen ICE auf dem Weg über Münster nach Karlsruhe abrupt zum Stehen. Dies teilte die Freiwillige Feuerwehr Hasbergen mit.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Im Bahnhof Hasbergen leitete der Triebfahrzeugführer sofort eine Notbremsung ein – ein Vorgang, der in der Regel nur bei akuter Gefahr erfolgt und entsprechend ernst genommen wird. Binnen Minuten rückten Freiwillige Feuerwehr und DRK Hasbergen, der Rettungsdienst, die Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn an. Zunächst stand der Verdacht im Raum, ein Mensch könnte vom Zug erfasst worden sein. Diese Befürchtung bestätigte sich jedoch glücklicherweise nicht.
Spuren im Gleisbett
Bei der weiteren Erkundung stießen die Einsatzkräfte auf Gegenstände im Gleisbett. Nach ersten Einschätzungen wurden sie möglicherweise vom durchfahrenden Zug erfasst und gegen dessen Unterseite geschleudert. Ob sie absichtlich oder versehentlich ins Gleis gelangten, ist bislang unklar. Der ICE konnte seine Fahrt erst nach eingehender Prüfung fortsetzen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.
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