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Landwirte aus der Region Osnabrück setzen sich für Artenvielfalt auf Feldern ein

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Vom 18. bis zum 22. Mai findet im Rahmen des Weltbienentages eine Aktionswoche zur Artenvielfalt auf Feldern statt. Landwirte aus der Region Osnabrück beteiligen sich daran.

Niedersachsenweit engagieren sich Landwirte in zahlreichen Kooperationen mit Natur- und Wasserschutzverbänden für mehr Naturschutz, denn schließlich leben sie von und mit der Natur. Ob an Ufer-, Feld- und Wegrändern, auf Brachflächen oder Streuobstwiesen, Hecken oder Biotopen – Niedersachsens Landwirte brachten 2019 auf fast 26.500 Hektar ein- oder mehrjährige Blühmischungen aus. Sie legten auf mehr als 5.000 Hektar Blühstreifen an, weitere 23.000 lagen brach, um Lebensraum für Insekten und Niederwild zu bieten und die Artenvielfalt zu erhöhen. Vom 18. bis zum 22. Mai wollen die niedersächsischen Bauern im Rahmen einer Aktionswoche in den Sozialen Medien mit Videos sowie Fotos zum Thema „Artenvielfalt und Blühstreifen“ zeigen, wie sie aktiv auf Wiesen und Feldern zu mehr Biodiversität beitragen. Die Aktion findet im Rahmen des Weltbienentages am 20. Mai und des Internationales Tags der biologischen Vielfalt am 22. Mai statt. Der Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes ist mit dabei.

Über 500 Hektar Blühstreifen im Landkreis Osnabrück

„Im Landkreis Osnabrück haben unsere Landwirte im vergangenen Jahr über 580 Hektar Blühstreifen angelegt. Zudem haben wir Saatguttütchen verteilt, damit unsere und Mitbürger in ihrem Garten einen Lebensraum für Insekten, Bienen und weitere Nützlinge schaffen können“, berichtet Vanessa Conrad vom Landvolk. Auch für diejenigen, die keinen Garten besitzen und selbst keine Blühflächen anlegen können, gibt es Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu unterstützen: Bernhard Fasthoff-Kühle aus Berge ist einer von vielen Landwirten, die Blühpatenschaften anbieten. Seine Blühfläche liegt direkt am Dorfrand. 17 Paten haben für jeweils 100 seiner 1.900 Quadratmeter großen Fläche eine Patenschaft übernommen.

Auszeichnung zum „Bienenfreundlichen Landwirt“

Naturschutz und Artenvielfalt sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jeder Einzelne kann sich dabei einbringen. Ob im eigenen Garten oder als Blühstreifen-Pate. Jeder kann aktiv Verantwortung übernehmen und zur Artenvielfalt beitragen. Auch über die Agrarumweltmaßnahmen hinaus ergreifen unsere heimischen Landwirte zusätzliche Schritte, um die Artenvielfalt zu fördern. Zahlreiche Vertragsnaturschutzmaßnahmen und die Teilnahme an vielen freiwilligen Naturschutzprojekten und -kooperationen mit Jägern, Imkern oder Wasserverbänden untermauern den Einsatz der niedersächsischen Landwirtschaft. Ein konkretes Projekt ist auch die Aktion der niedersächsischen Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“. Mit ihr können sich Bauern als „Bienenfreundlicher Landwirt“ auszeichnen lassen. Dafür wurde – gemeinsam mit dem Bieneninstitut Celle – ein Maßnahmenkatalog erstellt. Durch diese Maßnahmen können Landwirte, über ihr alltägliches Engagement hinaus, aktiv Insekten schützen.

Auf Insekten angewiesen

234 Bauern nehmen bislang daran teil. Angela und Jens Holger Frese aus Bohmte sind zwei von ihnen: „Wir Landwirte sind auf Insekten angewiesen. Wir erfahren den Rückgang der Artenvielfalt als erstes, weil wir so nah an der Natur arbeiten. Mit der Teilnahme als Bienenfreundlicher Landwirt möchten wir Berufskollegen, aber vor allem auch die breite Bevölkerung, für das Thema sensibilisieren“. Im letzten Jahr säten Landwirte im Landkreis Osnabrück gemeinsam mit Schulklassen 200 Quadratmeter Blühstreifen auf öffentlichen Flächen aus. Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben ähnliche Aktionen in diesem Jahr aus.

PM
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