Start Aktuell Landkreis Osnabrück verbietet Beregnung von Grünflächen zwischen 12 und 18 Uhr

Landkreis Osnabrück verbietet Beregnung von Grünflächen zwischen 12 und 18 Uhr

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Die Dürrejahre 2018 und 2019 führten nach einer Auswertung des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz zu historisch niedrigen Wasserständen. Als Folge untersagt der Landkreis Osnabrück die Bewässerung von Grünflächen zwischen 12 und 18 Uhr und verlängert das Wasserentnahmeverbot.

Weitere Verschärfung beim Wasserverbrauch wegen der Dürre: Ab sofort und noch bis Ende Oktober ist es im Landkreis Osnabrück verboten, in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr private und öffentliche Grünflächen, Sportanlagen wie Fußball-, Tennis- oder Golfplätze sowie land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen zu beregnen. Ein Verstoß gegen diese Anordnung kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Alle Wassernutzer des Landkreises Osnabrück davon betroffen


Die Dürrejahre 2018 und 2019 haben deutliche Spuren hinterlassen, die jetzt auch im Grundwasser sichtbar werden. Die behördliche Anordnung soll ab sofort dazu beitragen, Wasser zu sparen, denn zwischen 12 und 18 Uhr würde ein Großteil des Beregnungswassers ohnehin ungenutzt wieder verdunsten. Betroffen von dieser Beschränkung sind alle Wassernutzer im Landkreis Osnabrück, unabhängig davon, ob aus einem eigenen Brunnen gefördert oder das Wasser aus dem Trinkwassernetz entnommen wird.

Messergebnisse zeigen Handlungsbedarf

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hat dem Landkreis Osnabrück die aktuellen Grundwasserstände für den August 2019 mitgeteilt. Die Auswertungen zeigen deutlich, dass die Dürrejahre 2018 und 2019 an vielen Messstellen zu historisch niedrigen Grundwasserständen geführt haben. Diese Messergebnisse haben die Wasserbehörde des Landkreises Osnabrück dazu veranlasst, die Allgemeinverfügung zur zeitlichen Beschränkung der Beregnung zu erlassen.

Wasserentnahmeverbot wird ebenfalls verlängert

Die Verlängerung des Entnahmeverbotes aus Fließgewässern 2. und 3. Ordnung ist eine weitere Folge der Dürre. Da in den vergangenen Monaten keine nennenswerten Niederschläge fielen und somit der Wasserstand in der Landschaft extrem niedrig ist, darf weiterhin kein Wasser aus den Fließgewässern im Landkreis Osnabrück zur Beregnung entnommen werden. Dieses Verbot gilt ebenfalls bis Ende Oktober.

PM
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