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Landkreis Osnabrück möchte mehr Frauen in Führungspositionen

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Mehr Frauen in Führungspositionen: Dies ist ein Schwerpunkt des Personalkonzepts, das der Landkreis Osnabrück 2012 entwickelt hat. In drei Workshops wurden Handlungsfelder festgelegt, die jetzt im Kreishaus von Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück) und Andreas Frey (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) vorgestellt wurden.

Frauen möchten in Führungspositionen tätig sein

Um Interessen und Motivation für die berufliche Karriere von Frauen beim Landkreis Osnabrück zu ermitteln, war in Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam des Kompetenzzentrums für Frauen im Management eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt worden. Das klare Ergebnis: Bei zahlreichen Mitarbeiterinnen ist unabhängig von ihrer familiären Situation der Wunsch vorhanden, sich für Führungspositionen zu qualifizieren und zu bewerben.

Landkreis Osnabrück Workshop
Gezielt Frauen für Führungspositionen gewinnen: Dieses Ziel stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung, die jetzt im Kreishaus Osnabrück stattfand. Zu den Teilnehmern gehörten (von links) der Erste Kreisrat Stefan Muhle, Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück), Andreas Frey (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen), die Gleichstellungsbeauftrage Monika Schulte, Jana Knappmeier (Personalabteilung) und Michael Kurek (Leiter Personalabteilung).

Wie können nun die Rahmenbedingungen aussehen, die Frauen die Karriereplanung erleichtern? Diese erläuterten im Anschluss Schwarze und Frey. Ganz oben auf der Liste: Die Führungsebene muss sichtbar hinter dem Vorhaben stehen und konkrete Ziele und Zeitperspektiven setzen. Genau dies bejahte der Erste Kreisrat Stefan Muhle: „Wir haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Osnabrück für das Thema sensibilisiert. Einige Erfolge sind bereits sichtbar, da wir erste Fachdienstleitungen mit Frauen besetzen konnten.“ Auch in Zukunft werde das Personalkonzept insbesondere von den Führungskräften im Haus vertreten und weiter vorangebracht, kündigte Muhle außerdem an.

Teilzeit auch als „Chefin“ möglich

Weitere Vorschläge der Wissenschaftler sahen etwa die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für die Erarbeitung von konkreten Vorschlägen oder die frühe Identifikation und Begleitung von Nachwuchskräften vor. Weitere Punkte waren die Teilbarkeit von Führungspositionen, so dass Stellen auch in Teilzeit besetzt werden können sowie das stärkere Nutzen von bereits vorhandenen Angeboten, die Familie und Beruf leichter vereinbar machen. Hierzu gehören etwa Telearbeit oder die bereits eingerichtete Kinderbetreuung im Kreishaus.

Auch der nächste Schritt wurde auf der Veranstaltung festgelegt. So werden die konkreten Handlungsempfehlungen der Spitze im Kreishaus vorgestellt. Im Anschluss sollen die ersten Punkte umgesetzt werden.

PM
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