Osnabrück "Kulturmarathon" der Stadt Osnabrück geht in die nächste Runde

„Kulturmarathon“ der Stadt Osnabrück geht in die nächste Runde

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Die Arbeit der Kulturschaffenden ist durch die Corona-Pandemie nach wie vor in erheblichem Maße betroffen. Um die Kulturschaffenden in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, stellt die Stadt Osnabrück auch in diesem Jahr zusätzliche Projektgelder in Höhe von insgesamt 250.000 Euro bereit, mit denen Projekte im Rahmen des „Kulturmarathons“ gefördert werden.

Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann zeigt sich erfreut über die im Dezember vom Rat beschlossene erneute Bereitstellung von 250.000 Euro für die Kulturschaffenden: „Nachdem die Mittel für die kulturelle Projektförderung bereits im vergangenen Jahr deutlich aufgestockt wurden, ist es uns ein besonderes Anliegen, die Kulturschaffenden unter den nach wie vor stark erschwerten Corona-Bedingungen nachhaltig zu unterstützen. Die Entscheidung des Rates, erneut zusätzliche Fördermittel zu bewilligen, ist ein starkes Zeichen und begrüße ich ausdrücklich.“

Über die Krise hinaus erhalten

Die Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, Patricia Mersinger, ergänzt: „Die anhaltend prekäre und desolate Situation stellt viele Kulturschaffende in Osnabrück noch immer vor sehr große Herausforderungen. Mit den vom Rat aufgestockten Mitteln für kulturelle Projektförderung auch für 2021 haben wir die Möglichkeit, mehr als dreimal so viele Vorhaben zu unterstützen wie normalerweise. Durch die coronabedingte Lage haben viele Kulturschaffende zum ersten Mal Anträge gestellt. Eindrücklich zeigt die gemeinsam mit Osnabrücker Kulturstiftungen geschaffene Plattform des ‚Kulturmarathon‘ die Bandbreite der im letzten Jahr geförderten Projekte und damit nicht zuletzt den künstlerischen Reichtum Osnabrücks, den es auch durch die Krise hindurch zu erhalten gilt“.

Gezielte Unterstützung

Dorit Schleissing-Stengel, Sprecherin des Arbeitskreis Kultur im Stiftungsnetzwerk Bildung, verweist auf die beispielhafte Kooperation des „Kulturmarathons“: „Mit dem Kulturmarathon konnten wir als Stiftungen im Zusammenspiel mit der Stadt schnell und gezielt die Osnabrücker Kulturszene unterstützen. Die Entwicklung der Lage hat jedoch gezeigt, dass der Marathon noch lange nicht auf die Ziellinie zuläuft. Daher werden sich auch weiterhin Stiftungen im ‚Kulturmarathon‘ engagieren.“

Während der Pandemie umsetzbar

Eingereicht werden können und sollen Ideen für Projekte, die unter Berücksichtigung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie umsetzbar sind. Denkbar sind beispielsweise Online-Angebote, künstlerische Produktionen oder Recherchen und Entwicklungsarbeiten für künftige Projekte oder die Erstellung von Tonträgern sowie Kunstkatalogen. Ebenfalls ist es möglich, Projektideen einzureichen, die zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr umgesetzt werden, sobald der Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Die Stadt Osnabrück ist ausdrücklich offen für experimentelle Ansätze und strebt eine niedrigschwellige Beurteilung an. Vorhaben mit einer Antragssumme bis zu 3.000 Euro können in einem vereinfachten Verfahren bearbeitet werden. Das Antragsformular wurde im Sinne einer vereinfachten Bearbeitung angepasst.

Um ein Sonderprogramm erweitert

Die Felicitas und Werner Egerland Stiftung erweitert zudem in der aktuellen Förderrunde den Kulturmarathon um ein Sonderprogramm: TRANSITION fördert die konzeptionelle Entwicklung von Formaten, die es erlauben, Projekte kultureller Bildung und ästhetischer Praxis mit Kindern und Jugendlichen unter den ständig wechselnden Anforderungen der Pandemie-Auflagen stabil durchzuführen und somit zukunftsfähig zu bleiben. Details zur Ausschreibung werden in Kürze veröffentlicht.

Anträge per E-Mail oder postalisch

Die Zuschussanträge sowohl für die Projektförderung als auch für TRANSITION können bis zum 1. März 2021 postalisch oder per E-Mail kolkmeyer@osnabrueck.de bei Marius Kolkmeyer eingereicht werden. Bei Fragen zum Antragsformular können Kulturschaffende sich an Marius Kolkmeyer, Projektförderung im Fachbereich Kultur, unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder unter der Telefonnummer 0541/323-2228 melden.


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