Ein früherer Bundesfinanzminister hat Spekulationen über eine Berufung an die Spitze der Deutschen Bahn zurückgewiesen. Nach der Ankündigung eines vorzeitigen Vertragsendes für den bisherigen Bahn-Chef liefen Nachfolgedebatten an, doch der gehandelte Kandidat erklärte, keine Ambitionen auf den Vorstandsposten zu haben.
Absage von Kukies
Der frühere Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) hat nach eigener Aussage keine Ambitionen, nächster Vorstandschef der Deutschen Bahn zu werden. „Das sollte jemand machen, der Ahnung vom Fach hat und in Bahn und Logistik erfahren ist“, sagte er dem „Spiegel“.
Debatte nach Ankündigung des Verkehrsministers
Am Donnerstag hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) angekündigt, dass der Vertrag des bisherigen Bahn-Chefs Richard Lutz vorzeitig beendet wird. Kukies wurde daraufhin zusammen mit diversen anderen Namen als potenzieller Nachfolger von Lutz gehandelt.
Beruflicher Hintergrund
Kukies war Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und im Bundeskanzleramt, nach dem Platzen der Ampelkoalition wurde er vorübergehend Finanzminister. Vor seiner Karriere in der Politik arbeitete er für die US-Investmentbank Goldman Sachs, zuletzt als Deutschland-Chef.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .