Ein Streit an einer Bushaltestelle in Osnabrück ist am Dienstagabend (6. Januar) dramatisch eskaliert. Gegen 22:45 Uhr kam es auf dem Gehweg an der Ellerstraße im Bereich der dortigen Bushaltestelle Ellerstraße-Nord zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln inzwischen wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Opfer liegt am Boden – Täter tritt zu
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger und ein 48-jähriger Mann in Streit. Dabei soll der 31-Jährige mehrfach mit beschuhten Füßen gezielt gegen den Kopf des am Boden liegenden 48-Jährigen getreten haben. Die Gewalt war so massiv, dass die Ermittler von einem lebensgefährlichen Angriff ausgehen.
Unbekannte Passantin schlägt Alarm
Der 48-jährige Mann erlitt durch die Tritte schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei kann eine akute Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Alarmiert wurde die Polizei durch einen Zeugen, der von einer bislang unbekannten Passantin auf das Geschehen hingewiesen worden war. Die Rolle dieser Frau könnte für die weiteren Ermittlungen von großer Bedeutung sein.
Angriff auch auf Polizeibeamten
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen trat der 31-jährige Tatverdächtige einen eingesetzten Beamten. Der Polizist erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen.
Polizei bittet dringend um Hinweise
Die Polizei führte am Tatort eine umfangreiche Spurensicherung durch. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.
Besonders die bislang unbekannte Passantin, die den Zeugen auf den Vorfall aufmerksam machte, sowie weitere mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0541/327-3103 bei der Polizei Osnabrück zu melden.
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