Trauer in Köthen


Nach dem Todesfall in Köthen (Sachsen-Anhalt) berichten die lokalen Medien intensiv über die Hintergründe der Tat. Für den Sonntagabend werden Proteste erwartet. Wir haben uns die aktuelle Berichterstattung der regionalen Tageszeitungen angeschaut.

Wie die Regionalzeitung “Volksstimme” am Sonntag berichtet, wollte das Opfer, der 22-jährige Markus B. einen lautstarken Streit schlichten, der zufällig in der Nähe passierte. Er soll trotz seines jungen Alters einen Herzschrittmacher getragen haben und war bei der Lebenshilfe beschäftigt.

Nach Angaben von Augenzeugen soll Markus B. auf einem Hof mit Freunden und Geschwistern gefeiert haben, als in unmittelbarer Nähe, auf einem Spielplatz sich etwa mehrere Afghanen in Beisein einer schwangeren Frau darüber stritten, wer der Vater eines ungeborenen Kindes sei.

Afghanen traten gegen Kopf des Herzkranken

Nachdem Markus B. das Hoffest verließ, offenbar um den Streit zu schlichten, kommt es nach Angaben der lokalen Tageszeitung zum Streit mit den Afghanen. Augenzeugen sollen berichtet haben, Markus B. sei gegen den Kopf getreten worden. Immer wieder. Er soll gerufen haben: “Hört auf, ich kriege keine Luft mehr.” Als ihm Hofgäste zu Hilfe kommen wollen, ergreifen die Afghanen die Flucht.
Die später gefassten Afghanen (20 und 22) sollen einschlägig vorbestraft sein, unter anderem  wegen Körperverletzung.

Ein mutmaßlicher Täter sollte abgeschoben werden

Nach Angaben der Mitteldeutschen Zeitung soll gegen einen der möglichen Täter erst am Donnerstag die Abschiebung verfügt worden sein, der junge Afghane soll in Deutschland mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein, bevor gegen ihn Ende vergangener Woche die baldige Ausreise verfügt wurde.
Im Facebook-Bereich der MZ wird nun von Lesern gemutmaßt, dass die Schwangerschaft der Deutschen ein “Ticket” für eine Bleiberecht gewesen sein könnte und dass dies zum Streit mit den anderen Landsleuten führte, die ebenfalls die Vaterschaft für sich beanspruchten.

Nach Angaben der Regionalzeitung MZ rief die AfD ihre Mitglieder am Sonntag zur Besonnenheit auf, während wird in sozialen Medien von Unbekannten für einen Trauermarsch durch Köthen geworben wird.