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Klinikum Osnabrück: Neues Parkhaus sorgt für mehr Pünktlichkeit, weniger Parkstress und Nachhaltigkeit

📍Ort des Geschehens: Osnabrück - Westerberg

Mit insgesamt 966 Stellplätzen für Autos und rund 100 Plätzen für Fahrräder ist am Klinikum Osnabrück auf dem Finkenhügel das größte Parkhaus der Stadt entstanden. Gleichzeitig zählt es mit 22 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge zu den größten Ladeparks Osnabrücks. Knapp ein halbes Jahr nach der Eröffnung ziehen Klinikums-Geschäftsführer Klaus Beekmann, Prokurist Ingo Mette (Services und Technologien) und Wigand Maethner, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft OPG, eine positive Zwischenbilanz.

Bildunterschrift: Im Parkhaus auf dem Finkenhügel sind bereits 22 Ladepunkte für E-Autos am Netz (v.l.): Klinikums-Geschäftsführer Klaus Beekmann, Technik- und Service-Leiter Ingo Mette sowie Wigand Maethner, Geschäftsführer der Parkhaus-Betreibergesellschaft OPG. / Foto: Jens Lintel

Verbesserte Parksituation für Personal und Patienten

„Die Stoßzeit liegt mittags, wenn der Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht stattfindet“, sagt Klaus Beekmann. Seit der Eröffnung sei das Parkproblem vor dem Haupteingang Geschichte – etwa auf dem Parkplatz P2, wo es zuvor häufig zu Wartezeiten und Verkehrsbehinderungen an den Schranken kam.

Der Bau des Parkhauses habe vor allem ein Ziel gehabt, erklärt Ingo Mette: Parkdruck reduzieren und Planungssicherheit schaffen. Das zeigt Wirkung: „Seit der Eröffnung kommt es nachweislich zu weniger Verspätungen bei Arztterminen, weil Patienten zuverlässig parken und ihren Weg besser kalkulieren können. Das sorgt für flüssige Abläufe.“ Die Auslastung entwickelte sich von Beginn an gut: Im September waren bereits 81 Prozent der Stellplätze belegt, das entspricht 785 Fahrzeugen.

Mitarbeitende profitieren besonders

Auch das Personal nutzt das Angebot intensiv: Rund 2400 Beschäftigte sind inzwischen Dauerparker und nutzen vergünstigte Tarife. Ihre Kennzeichen sind im System hinterlegt – die Schranken öffnen sich automatisch. Laut Mette ein großer Vorteil: „Gerade zu Stoßzeiten entstehen keine Wartezeiten mehr beim Abstellen des Autos. Das erleichtert die Planung und sorgt für pünktliche Dienstantritte.“

Digitalisiert und zukunftsorientiert

Das Parkhaus wurde von der OPG mit modernster digitaler Technik ausgestattet. „Die schnellere Abwicklung der Parkvorgänge ist schon jetzt spürbar“, betont Wigand Maethner.

Auch in Sachen Stadtentwicklung wurde vorausschauend geplant: Rund 160 Stellplätze sind bereits für die zukünftige Wohnbebauung am Finkenhügel eingeplant – eine komplette Parkebene. „Der Bedarf aus dem neuen Wohngebiet ist somit schon mitgedacht“, so Beekmann.

Ladeinfrastruktur mit Wachstumspotenzial

Die technische Ausstattung ermöglicht es, an der Hälfte aller Stellplätze künftig Ladepunkte nachzurüsten. Derzeit wurden 22 Wallboxen mit 11 kW Ladeleistung im Erdgeschoss installiert – nutzbar mit Ladekarten der OPG oder anderer Anbieter.

„Das Parkhaus ist für die steigende Zahl an Elektrofahrzeugen vorbereitet“, sagt Beekmann. „Wir wollen aktiv zum Klimaschutz beitragen und den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe fördern.“ Ein Schienensystem zur schnellen Erweiterung der Ladepunkte ist bereits eingebaut.

Bald eigener Strom vom Dach

Ein weiterer Schritt steht bevor: Auf dem Dach des Parkhauses sowie auf weiteren Klinikumsgebäuden geht in Kürze eine der größten Photovoltaikanlagen der Stadt in Betrieb. Beekmann: „Dann können wir unseren eigenen Strom erzeugen – auch zum Laden der Fahrzeuge im Parkhaus.“


 
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