Deutschland & die WeltKlimaneutralität als Menschheitsaufgabe

Klimaneutralität als Menschheitsaufgabe

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Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind die dominierende Thematik des diesjährigen Bundeswahlkampfs. Sämtliche etablierte Parteien haben unterschiedliche Konzepte entwickelt, mit dem Ziel die Gunst des Wählers für sich zu gewinnen. Denn auch in der Bevölkerung spielt Klima eine immer evidentere Rolle. Schmerzlich bewusst wurde dies auch durch die Flutkatastrophe im Juli dieses Jahres. Schon seit geraumer Zeit zeichnete sich der Trend ab, dass jeder Einzelne versucht, seinen eigenen ökologischen Fußbadruck zu verkleinern. Unbestreitbar bleibt jedoch, dass ein kooperatives Handeln seitens der Unternehmen erforderlich ist, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu verwirklichen. Nach diesem soll der Anstieg des Klimas schleunigst eingedämmt werden. Konkret bedeute dies den globalen Temperaturanstieg unter 2°C zu halten. Diesbezüglich wurden daher verschiedene wirtschaftspolitische Steuerungselemente rechtlich nominiert, die vor allem das Unternehmertun sowie die Herstellung und Fabrikation verschiedenster Güter betreffen. Die gesetzlichen Reglungen, welche auch zunehmend im Privatsektor für jeden Einzelnen spürbar sind, erweitern sich regelmäßig. Es bleibt somit abzuwarten, wie sich die klimapolitischen Regularien weiterentwickeln. Vielleicht, man muss sagen sogar sehr wahrscheinlich, werden sich die gesetzlichen Bestimmungen innerhalb der nächsten Jahre sowohl international als auch national verschärfen und die genauen Ausformungen sind zum jetzigen Stand schwer zu prognostizieren. Was jedoch klar ist, ist dass Unternehmen auch künftig vermehrt in die Pflicht genommen werden, um den hochgesteckten Zielen adäquat beizukommen.

Mannigfaltiges Klimarecht als Hürde der Unternehmen

Auch für Kunden wird ein fairer Beitrag der Unternehmen zur Klimaneutralität zunehmend wichtiger. Hierdurch haben die diversen Konzerne neben dem komplexen Rechtskorsett, welchem sie Folge zu leisten haben, eine gewisse Erwartungshaltung seitens der Auftraggeber, dem sie für ihr wirtschaftliches Überleben notwendigerweise entsprechen müssen. Problematisch an diesen zweifelsohne notwendigen Vorgaben, ist für den juristischen Laien ihre Komplexität. Aus diesem Grund haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Dienstleister im Bereich der Umwelt Compliance hervorgetan. Sie tragen dafür Sorge, dass ihr Auftraggeber nachweislich die für ihn relevanten klimabezogenen Gesetze, Verordnungen und Auflagen einhält. Es handelt sich mithin um Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, dem Paragraphendschungel des komplexen Klimarechts Folge zu leisten. Auf Basis dieser Ausgangssituation speist sich auch die Kritik hieran. Die Gesetzgebung wandelt sich ständig und ist in Bezug auf länderübergreifende Rechtsprechung inkonsistent. Aufgrund dessen wissen Hersteller, Transporteure und Händler auch mit den besten Absichten oftmals nicht, welche Regularien nunmehr maßgeblich sind. Neben all dem Verständnis für die oftmals unrealistischen Anforderungen an die Unternehmen, wird jedoch unlängst klar, dass die Vorgaben nicht weit genug gehen, um die selbsterklärten Ziele zu erreichen. Es wird deutlich, dass sich Weltgemeinschaft, Staat und Unternehmen in einer dramatischen Zwickmühle befinden.

Hilfe durch Umwelt Compliance

Bedingt durch diese Entwicklung wurde aus dem vormals eher als Nischenthema betrachten Segment der Umwelt Compliance, ein notwendiger Helfer für viele Konzerne. Die zur Lösung der beschriebenen Problematik angetretenen Dienstleister prüfen für die Unternehmen sämtliche Vorschriften, denen sie im derzeitigen Wirtschaftsraum nachzukommen haben. Die Beratung geht konsequenterweise über die eigenen Ländergrenzen hinaus, um den Anforderungen der fortschreitenden Globalisierung gerecht zu werden. Präventiv wird mit Beginn der Beschäftigung eine Unternehmensanalyse durchgeführt, die bereits gegebene Richtlinien individuell begutachtet. Die Kernbereiche der Umwelt Compliance Dienstleister liegen beim Full Service Recycling der WEEE Compliance und International Compliance. Auch die kostenoptimierte Lizenzierung von Verpackungen sowie die Rücknahme, Entsorgung und Recycling eigens in den Verkehr gebrachten Verpackungsmaterials, zählen zu den Aufgabenbereichen der arrivierten Experten. Die Beratung erfolgt höchst individuell und wird zur Bewältigung der internationalen Wirtschaftsgemeinschaft vermehrt in mehrsprachigen Teams vorgenommen. Somit leisten die Dienstleister einen wesentlichen Beitrag, um Unternehmen geltendes Recht verständlich näher zu bringen und letztlich umzusetzen. Dies stellt unweigerlich einen großen Faktor dar, um die Pariser Klimaziele auch wirklich zu erreichen.

Redaktion Hasepost
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