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„Solarenergie lohnt sich“ – Kinospot im Auftrag von Stadt Osnabrück und Deutsche Bundesstiftung Umwelt wirbt für Solarstrom vom eigenen Dach

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Eine Frau trocknet ihre Haare, aber der Föhn geht aus und das Licht flackert auch. Wie die Frau doch noch zu ihrer Föhnfrisur kommt, sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer ab sofort im Autokino vor der Halle Gartlage. Die Stadt Osnabrück und die Deutsche Bundestiftung Umwelt (DBU) haben gemeinsam einen Kino-Werbespot in Auftrag gegeben, der das Thema Solarenergie mit Humor nimmt.

„Die Stromrechnung senken, unabhängiger werden und was Gutes fürs Klima tun“, ist die Botschaft der zwei 30-sekündigen Filme, die in Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Werbeagentur „Die Etagen“ entstanden sind. Der erste kurze Film wird ab dem 4. Juni einen Monat lang im Autokino an der Gartlage zu sehen sein. Sobald die Kinos wieder wie gewohnt geöffnet haben, soll der Spot auch dort ausgestrahlt werden.

Osnabrücker Dächer mit Potenzial

Auf den Dächern in der Stadt Osnabrück schlummert ein großes Potenzial: Bisher sind 1.380 Solarstromanlagen mit insgesamt 26.000 Kilowatt (kW) Leistung auf Osnabrücker Dächern installiert. Damit können rein rechnerisch 6300 durchschnittliche Haushalte das ganze Jahr über mit Strom versorgt werden. Möglich ist aber viel mehr: Die Dächer in der Stadt Osnabrück könnten den Strom für den derzeitigen Bedarf einschließlich Gewerbe und Industrie decken. Dies zeigt das aktualisierte Solardachkataster der Stadt (http://geo.osnabrueck.de/solar).

Wirtschaftliche Attraktivität

„Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass sich eine Solarstromanlage mit den heute geltenden Einspeisevergütungen nicht mehr lohnen würde“, sagt Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz, „tatsächlich ist es aber wirtschaftlich attraktiv, Strom selbst zu produzieren und zu verbrauchen.“ Der Spot soll Privatleute und Gewerbetreibende anregen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. „Wir wollen auch neue Wege gehen, um die Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt für das Thema zu interessieren und zu gewinnen“, betont Andreas Skrypietz, Projektleiter „Modernisierungsbündnisse“ im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Inzwischen zeigen auch weitere Städte Interesse und haben sich die Rechte an den Kinospots gesichert. Die in Osnabrück entstandenen Spots werden demnächst regionalisiert auch in Münster, Heidelberg und Freiburg laufen – sobald die Kinos wieder öffnen.

„Rundum-sorglos-Paket“

Der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz bietet jetzt im städtischen Internetauftritt ein „Rundum-sorglos-Paket“ an (www.osnabrueck.de/solar). Hier gibt es neutrale und unabhängige Informationen, ob sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach lohnt.



PM
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