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Katharina Pötter empfängt Vertreter der Partner- und Freundschaftsstädte zur Maiwoche

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(Von Links) Josef Jury, Katharina Pötter, Robin Wood und Marie-Thérèse Meijs beim Empfang zur eröffnung der Maiwoche / Foto: Groenewold

Zur Eröffnung der Maiwoche, nach zwei Jahren Corona-Pause gab es zahlreichen Besuch aus den Partner- und Freundschaftsstädten von Osnabrück. Unter anderem waren die Bürgermeister von Gmünd, Derby und die Delegationsleitung von Haarlem anwesend um das Volksfest würdig zu eröffnen.

Mit ersichtlich großer Freude stimmte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter die Begrüßung zu ihrer ersten Maiwoche im Amt an. Doch ihre Begeisterung wurde rasch getrübt, als sie auf den allgegenwärtigen Russland-Ukraine-Konflikt zu sprechen kam. „Der Krieg vernichtet Leben Unbeteiligter und Infrastrukturen in der Ukraine, Russland und hat Auswirkungen bis hin nach Osnabrück. `Nie wieder´, das war das Prinzip auf dessen Grundlage wir das neue Europa aufgebaut haben.“ so Pötter im Friedensaal des Rathauses. Noch vor ein paar Monaten sei Krieg in Europa nicht denkbar gewesen, doch jetzt müssen wir einen Weltkrieg befürchten. Man dürfe dem Aggressor Putin nicht nachgeben, betonte die Oberbürgermeisterin. Das Vertrauen der Partnerstädte sei nun wichtiger den je und sowohl essenziell für den Frieden als auch eine mächtige Waffe gegen den Krieg.

Jahrzehntelange Partnerschaften

Nach der Übergabe der Jubiläumsgeschenke an die Delegierten der Partner- und Freundschaftsstädte ergriff der Bürgermeister des österreichischen Gmünd (50 Jahre Städtefreundschaft), Josef Jury das Wort und erinnerte an Erich Maria Remarque.

Anschließend sprach Robin Wood aus der englischen Partnerstadt Derby (45 Jahre Städtepartnerschaft) die enge Kooperation der beiden Städte an. Ein Beweis für die Städtefreundschaft ist aktuell die Sanierung des „Osnabruck Square“ und die Erneuerung des Marktplatzdachs mit Osnabrücker Kupfer in seiner Heimatstadt Derby. Der Bürgermeister Derbys betonte ausdrücklich, dass das Vereinigte Königreich zwar kein Teil der Europäischen Union mehr sei, doch sehr wohl Europa und der Freien Welt angehört.

Zuletzt trat Marie-Thérèse Meijs, in Vertretung des Bürgermeister der niederländischen Partnerstadt Haarlem (60 Jahre Städtepartnerschaft), ans Rednerpult. Sie drückte ihre besondere Freude über die persönliche Wiederaufnahme der Partnerschaft nach der Pandemie-Pause aus. Sie erinnerte an den Tag, an dem vor 60 Jahren im gleichen Friedensaal die Partnerschaft unterzeichnet wurde und drückte im Namen Haarlems ihren Dank über die Gastfreundschaft und die zahlreichen Kooperationen aus.

 

Felix Stanehl
Felix Stanehl ist seit dem Frühjahr 2022 im Team der Hasepost und unterstützt die Redaktion als Praktikant.
 

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