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Jusos Osnabrück kritisieren Junge Union für Pressemitteilung scharf

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Die Debatte über die Einführung des Frauenschwimmens im Moskaubad geht weiter: Die Jusos Osnabrück-Stadt antworten auf die Äußerungen der Jungen Union. Diese hatte am Montag eine Pressemitteilung, in der sie das Angebot kritisierte veröffentlicht.

„Es gibt Frauenfitnessstudios, Frauensauna und es soll auch eine Frauenunion geben, wie wir gehört haben. Bisher scheint das der Jungen Union noch nicht negativ aufgefallen zu sein, aber sobald überwiegend muslimische Frauen die Nutzerinnen solcher Angebote sind, ist sich die Junge Union nicht zu schade, sich rechtspopulistisch zu profilieren.“, befindet Melora Felsch, Vorsitzende der Jusos Osnabrück.

Falsche Signale

Denn obwohl die Junge Union offensichtlich deutlich männerdominiert ist, setze sie hier das völlig falsche Signal.
„Wir fragen uns warum die Junge Union hier zwanghaft versucht eine Debatte auf dem Rücken von Frauen aufzumachen, die einfach nur in Ruhe schwimmen wollen.“, so der stellvertretende Vorsitzende Jan-Lasco Zobawa. Außerdem werde von der Jungen Union in keinem Wort erwähnt, dass das Schwimmen offen ist für alle Frauen – egal welchen Glaubens.

Antje Schwarze, Mitglied der Jusos, sagt: „Diese bewusste Irreführung macht einmal mehr deutlich, dass es der Jungen Union um alles mögliche, aber nicht um die Belange von Frauen in Osnabrück geht.“
Im Gegenteil sogar, denn negative Erfahrungen die Frauen sonst in öffentlichen Schwimmbädern machen würden unter den Teppich gekehrt.

„Wirklich üblich in Osnabrück und überall sollten Werte wie Toleranz und Weltoffenheit sein und nicht das rückschrittliche Weltbild der Jungen Union“, fordert der Juso Vorsitzende David Olef. Die Pressemitteilung der Jungen Union sei daher überflüssig.


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