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Startseite Deutschland & die WeltJunge Wähler beteiligen sich 2025 deutlich stärker an Bundestagswahl
Deutschland & die Welt

Junge Wähler beteiligen sich 2025 deutlich stärker an Bundestagswahl

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. Juni 2025
Wahllokal bei Bundestagswahl 2025 am 23.02.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Bei der Bundestagswahl 2025 ist die Wahlbeteiligung bei jüngeren Wählern stärker gestiegen als bei älteren. Das zeigt die am Montag veröffentlichte Wahlstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Besonders deutlich war der Anstieg in den Altersgruppen bis 44 Jahre, während die Beteiligung der über 70-Jährigen erneut unter den Durchschnitt sank.

Wahlbeteiligung nach Altersgruppen und Geschlecht

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) stieg die Wahlbeteiligung der Wählerinnen und Wähler bis 44 Jahre gegenüber 2021 zwischen 7,1 und 8,3 Prozentpunkten. Dennoch lag die Wahlbeteiligung der bis 34-Jährigen unter dem Durchschnitt aller Wahlberechtigten. Besonders niedrig war sie in der Altersgruppe 21 bis 24 Jahre mit 78,3 Prozent. In den Altersgruppen von 35 bis 69 Jahren fiel die Wahlbeteiligung überdurchschnittlich aus, am höchsten bei den 50- bis 69-Jährigen mit 85,5 Prozent. In der ältesten Altersgruppe „70 Jahre und mehr“ setzte sich der seit 2017 beobachtete Trend fort: Ihre Wahlbeteiligung sank weiter und lag bei 79,3 Prozent.

Mit Ausnahme der ältesten Altersgruppe beteiligten sich laut Destatis Frauen häufiger an der Wahl als gleichaltrige Männer. Die Unterschiede fielen besonders in den jüngeren Altersgruppen auf. In der Altersgruppe ab 70 Jahren betrug die Wahlbeteiligung der Männer 82,6 Prozent und entsprach damit nahezu dem Bundesdurchschnitt. Frauen in dieser Altersgruppe wählten mit einer Beteiligung von 76,8 Prozent vergleichsweise selten.

Verschiebungen bei Wahlberechtigten nach Generationen

Die Zahlen der Wahlberechtigten in der mittleren Generation zwischen 30 und 59 Jahren sowie in der älteren Generation ab 60 Jahren liegen inzwischen demografiebedingt nahe beieinander. Während die mittlere Generation unter allen Wahlberechtigten 44,4 Prozent ausmachte, lag der Anteil der älteren Generation bei 42,6 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2017 lagen die Anteile noch bei 48,9 Prozent für die mittlere Generation und 36,3 Prozent für die ältere Generation, bei der Bundestagswahl 2021 bei 47,0 Prozent beziehungsweise 38,8 Prozent. Zusammen mit ihrer Wahlbeteiligung hat damit die „60plus“-Generation noch mehr Einfluss auf das Wahlergebnis genommen.

Parteiergebnisse nach Altersgruppen und Geschlecht

Bezogen auf die Zweitstimmenanteile war keine Partei in allen Altersgruppen stärkste Kraft. Bei den jüngsten Wählern bis 24 Jahre dominierten laut Destatis die Linke mit 27,3 Prozent aller gültigen Zweitstimmen. In den Altersgruppen von 25 bis 34 sowie 35 bis 44 Jahren erreichte die AfD die höchsten Anteile (20,8 Prozent beziehungsweise 27,1 Prozent). In den Altersgruppen ab 45 Jahren lagen die Unionsparteien CDU und CSU vorn (45 bis 59 Jahre: 28,7 Prozent, 60 bis 69 Jahre: 31,6 Prozent, 70 Jahre und mehr: 41,4 Prozent).

Die SPD erhielt ihren stärksten Zuspruch von den ab 70-Jährigen mit 24,9 Prozent, lag dort jedoch hinter den Unionsparteien. Die Grünen erzielten mit 15,9 Prozent ihr bestes Ergebnis in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren, hinter AfD und Linke.

Nach Geschlecht wurden laut Destatis SPD (Differenz Frauen/Männer: 3,0 Prozentpunkte), Grüne (1,9 Prozentpunkte), die Linke (2,9 Prozentpunkte) und das BSW (1,3 Prozentpunkte) anteilig stärker von Frauen gewählt. Die Unionsparteien (Differenz Männer/Frauen: 0,7 Prozentpunkte), FDP (1,0 Prozentpunkte) und AfD (8,5 Prozentpunkte) erhielten hingegen mehr Zweitstimmen von Männern.

Hätte allein das Stimmverhalten der 18- bis 24-jährigen oder 25- bis 34-jährigen Männer gezählt, hätte die FDP die Fünf-Prozent-Hürde überwunden (7,5 Prozent beziehungsweise 6,3 Prozent) und somit an der Sitzverteilung teilgenommen. Hätten ausschließlich Frauen mit Ausnahme der ältesten Altersgruppe ab 70 Jahren (zwischen 5,6 Prozent und 6,7 Prozent) oder die Männer zwischen 18 und 34 Jahren (5,0 Prozent beziehungsweise 5,3 Prozent) entschieden, wäre das BSW erfolgreich in den Bundestag gewählt worden. Die unterdurchschnittlichen Stimmenanteile der übrigen Altersgruppen verhinderten jedoch deren Einzug.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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