Während in Bayern die CSU noch den Untergang des Abendlands, mindestens aber der Biergartenkultur oder des Oktoberfests befürchtet, zeigt man sich im weltoffenen Osnabrück auch bei der Jungen Union erfreut über den Vorstoß der Kanzlerin, die „Ehe für alle“ zu ermöglichen.

„Es ist längst überfällig, dass homosexuelle Lebensgemeinschaften die gleichen Rechte wie Männer und Frauen in einer Ehe erhalten. Es ist die richtige Entscheidung der Bundeskanzlerin, in dieser Frage den Fraktionszwang aufzuheben“, so Christopher Peiler, Vorsitzender der Jungen Union Osnabrück.

War die Ehe für alle für die SPD nur ein Wahlkampfthema?

Aus Sicht der JU Osnabrück ist das Verhalten der SPD in dieser Frage nicht nachzuvollziehen. „Die SPD führte auf ihrem letzten Parteitag einen Beschluss herbei, nur um das Thema im Wahlkampf zu spielen. Nichts als plakative Stimmungsmache. Dabei geht es bei der Gleichstellung von homosexuellen Lebensgemeinschaften und der traditionellen Ehe um viel mehr als das. Jeder Abgeordnete sollte hier sein individuelles Gewissen sprechen lassen. Wir müssen uns aber auch bewusst sein und akzeptieren, dass es kritische Stimmen und abweichende Meinungen bei dem Thema gibt“, so Clarissa Wernicke, stellvertretende Vorsitzende.

 

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Symbolbild: Guillaume Paumier, CC BY 2.0