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Jugendparlament sammelt jetzt auch Unterschriften für Radentscheid

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(von links) Daniel Doerk vom Radentscheid und Linus Sandkämper, Pressesprecher des Jugendparlaments stehen für dieselbe Sache ein. / Foto: Kathrin Pohlmann

Zu den fünf Zielen des Radentscheids Osnabrück gehören der Ausbau eines sicheren Radwegenetzes, komfortable Radwege an Hauptverkehrsstraßen, die Entschärfung von gefährlichen Kreuzungen sowie mehr Abstellanlagen. Das Vorhaben, die Mobilitätswende für ein lebenswertes Osnabrück zu fördern, unterstützt jetzt auch das Jugendparlament der Stadt Osnabrück und sammelt Unterschriften.

Daniel Doerk vom Radentscheid zeigt sich erfreut über die Mithilfe: „Wir freuen uns sehr, dass wir im Endspurt auf die Unterstützung des Jugendparlaments zählen können. Kinder und Jugendliche haben wir bei unseren einzelnen Zielen besonders im Blick. Eine unserer Leitfragen ist: Würdest du dein Kind hier Fahrrad fahren lassen? Erst wenn diese Frage mit Ja beantwortet wird, ist der Radweg gut.“ In Osnabrück sei dies leider viel zu oft noch nicht der Fall. So komme es vor Schulen immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Elterntaxis. „In unserer Vision der Fahrradstadt Osnabrück können dann alle Altersgruppen sicher und komfortabel Rad fahren.“

Jugendparlament fordert sichere Schulwege für Radfahrer

„Die Sicherheit der Rad fahrenden Schülerinnen und Schüler ist für uns ein wichtiges Thema. Und dass es nun zu einer Zusammenarbeit kommt, freut uns Jugendparlamentarier:innen sehr“, so Linus Sandkämper, Pressesprecher des Jugendparlaments. Aufgrund der prekären Situation auf den Straßen Osnabrücks sei es auch für das Jugendparlament unabdingbar, dass sie das Begehren – mit all seinen Forderungen – unterstützen. „Es kann nicht sein, dass es momentan noch deutlich zu viele Jugendliche gibt, die sich wegen der schlechten Radwege in Osnabrück nicht trauen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren oder es gar nicht erst dürfen. Das darf so nicht sein. Denn damit wird ihnen eigenständige Mobilität verwehrt.“

Neue Anlaufstellen für die Unterschriften sind nun die Oberstufen

Die Mitglieder des Jugendparlaments wollen nun in den Oberstufen ihrer Schulen Unterschriften sammeln und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler motivieren, auch die Unterstützung ihrer Eltern einzuholen. Unterschreiben kann jede und jeder ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Osnabrück. Bis zu den Sommerferien müssen die Unterschriften beim Radentscheid abgegeben werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die beim Sammeln der Unterschriften helfen wollen, können sich per Mail melden.



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