Der Landkreis Osnabrück hat die „Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit“ geändert. Darauf weisen Kreisrat Matthias Selle und der Vorstand des Jugendringes Osnabrücker Land e.V. hin. Mit der Erhöhung reagiert der Landkreis auf gestiegene Kosten für Unterkünfte oder Lebensmittel.

Zuletzt war die Höhe der Zuschüsse 2010 angepasst worden. Die neue Richtlinie tritt am 1. April in Kraft. Eine Anhebung der Fördersätze sei daher folgerichtig, unterstreicht Kirsten Gosling, Vorsitzende des Jugendringes. Mit den Zuschüssen werden etwa Zeltlager, Jugendbildungsangebote oder Gruppenleiterkurse unterstützt. „Die Verwaltung und die Politik des Landkreises Osnabrück sind den Anregungen des Jugendringes gerne nachgekommen“, sagt Kreisrat Selle. „Die Jugendarbeit ist ein zentraler Ort für die informelle Bildung von Kindern und Jugendlichen. Unser Ziel ist es, mit der Förderung der Jugendarbeit die Vereine, Verbände und die offene Jugendarbeit im Landkreis Osnabrück bei Ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen“.

Aber nicht nur bei der Höhe der Zuschüsse gibt es Veränderungen. Die Mindestdauer für Freizeiten wurde von drei auf zwei Übernachtungen herabgesetzt. Die neue Richtlinie steht auf der Internetseite (www.lkos.de) des Landkreises Osnabrück zum Download bereit. Weitere Informationen sind erhältlich bei Silke Plaßmeyer (Telefon: 0541/501-3576) und Anja Samland (Telefon: 0541/501-3176) vom Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück.