Dass John McGurk einen Schottenrock zum Laufen trägt, das kennt man. Für den siebten Friedenslauf von Osnabrück nach Münster hatte er zusätzlich Fahnen mitgebracht. Frankreich, Belgien, Türkei, Bangladesch und einige weitere: „Wir möchten mit den Flaggen auf die Länder aufmerksam machen, die in der vergangenen Zeit Terroranschläge erleben mussten“, betont Extremsportler McGurk, der für den Verein „Sportler 4 a childrens world“ unterwegs ist und bisher mehr als eine Million Euro für gute Zwecke gesammelt hat.

Auch mit dem Rollstuhl geht´s nach Münster

Mit 60 Läufern macht sich die Gruppe auf den Weg nach Münster. Einige haben sich die ganze Strecke vorgenommen, anderen stoßen an den sechs Etappen hinzu. Mit dabei sind auch Philipp Mohs und Sebastian Sommer, zwei Jungen im Rollstuhl, die beim Start in Osnabrück und beim Zieleinlauf in Münster mit dabei und auch zwischendurch die Gruppe begleiten.

Oberbürgermeister findet nachdenkliche Worte zum Start

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freut sich über das Engagement der Sportler: „Der Lauf von Kulturerbe-Rathaus zu Kulturerbe-Rathaus ist eine super Sache, eine gute Tradition für den guten Zweck.“ Dann schlägt er nachdenkliche Töne an: „Es ist in unserer Zeit wichtig, an den Frieden zu mahnen. Der Respekt der Menschen untereinander ist  leider keine Selbstverständlichkeit.“

Spenden helfen Sorgentelefon „Oskar“

Die Teilnahme an dem Lauf ist kostenlos. Spenden sind aber willkommen. Sie gehen an den Bundesverband Kinderhospiz e. V. mit dem neu initiierten Sorgentelefon „Oskar“, ein Angebot an alle, die sich um lebensverkürzt erkrankte Kinder sorgen. Das Telefon ist rund um die Uhr besetzt und wird vor allem nachts genutzt, wenn die Eltern dieser Kinder Zeit haben.

Foto: Silke Brickwedde