Messcontainer, auf deren Wert sich der aus Abmahnungen und Spenden (u.a. bis 2018 auch Toyota) finanzierte Verein „Deutsche Umwelthilfe“ stützt, wenn es um Klagen gegen den Individualverkehr geht, müssen nicht zwangsläufig direkt am Straßenrand stehen.

Die Aufstellstandorte der Messcontainer können sogar fehlerhaft sein. Was inzwischen Gegenstand der politischen Debatte ist und die Landesregierung in Hannover dazu veranlasst hat alle Messstationen in Niedersachsen zu überprüfen.
Kritik an den Aufstellstandorten der Schadstoffsammler unterlag im vergangenen Frühjahr noch einem Denk- und nach Ansicht der Osnabrücker Grünen sogar einem Schreibverbot.



Ein kurzer Artikel unserer Redaktion, der über den Stand der Diskussion in Stuttgart und München berichtete, sorgte für aufgeregte Gegenreaktionen.

Unsere Redaktion blickt zurück auf das Jahr 2018 und was Osnabrück während des vergangenen Jahres bewegte.
In den „Rückspiegel“ blickt stellvertretend unsere Redaktions-Bulldogge „Frida“. Wo möglich, wagen wir auch einen Blick nach vorn, wie es 2019 weitergehen wird.

Passivsammler am Osnabrücker Neumarkt
Der Passivsammler am Neumarkt, wenige Zentimeter vom Straßenrand montiert

Grüne beschwerten sich bei Tageszeitung über unsere Berichterstattung

Gegenüber einem Kollegen der Tageszeitung NOZ kreidet der damalige Fraktionsvorsitzende der Osnabrücker Grünen Ratsfraktion, Michael Hagedorn, der HASEPOST an: „Vorwürfe […] gegen die Verwaltung und die Regenbogenfraktionen“ vor und dies sei „Hetze bar jeder Grundlage.

In einer persönlichen E-Mail ergänzte Michael Hagedorn später noch, dass unsere Redaktion geschrieben habe „dass in Osnabrück angeblich die Verwaltung alles getan hat, schlechte Messergebnisse zu erzielen. Das ist in der Tat „bar jeder Grundage“ und reine Stimmungmache“ (Zitat Hagedorn).

Auf allen Kanälen gegen die HASEPOST

Parallel dazu veröffentlichte die Grüne Ratsfraktion auf ihrem Facebook-Account und auf Ihrer Homepage eine Pressemeldung, die unserer Redaktion erneut „Hetze bar jeder Grundlage“ unterstellen.

Wie oben bereits geschrieben und verlinkt: Die niedersächsische Landesregierung hat inzwischen eine Überprüfung der Standorte aller Messcontainer angeordnet. Dem niedersächsischen Umweltminister wurde – soweit bekannt – keine „Hetze“ vorgeworfen.