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Startseite Deutschland & die WeltIWH-Vize lehnt gezielte Bundesförderung für Ostdeutschlands Wirtschaft ab
Deutschland & die Welt

IWH-Vize lehnt gezielte Bundesförderung für Ostdeutschlands Wirtschaft ab

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Oktober 2025
IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Vize-Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wendet sich gegen eine gezielte Förderpolitik des Bundes für die ostdeutsche Wirtschaft. Er betont die Bedeutung von Bildung, Forschung und Innovation auf Landes- und Kommunalebene und verweist zugleich auf Fortschritte beim wirtschaftlichen Aufholprozess Ostdeutschlands.

Vize-Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Oliver Holtemöller hat sich gegen eine gezielte Förderpolitik des Bundes für die ostdeutsche Wirtschaft ausgesprochen. „Wirtschaftspolitik sollte sich nach der Sachlage richten, nicht nach der Himmelsrichtung“, sagte Holtemöller der „Rheinischen Post“ (Freitag) anlässlich des 35. Tags der Deutschen Einheit am Freitag.

Strukturelle Unterschiede als Ansatzpunkt

„Das Hauptproblem für den weiteren Aufholprozess ist, dass es in den urbanen Ballungsgebieten Ostdeutschlands weniger dynamische Marktdienstleistungen als in denen Westdeutschlands gibt. Hier könnte die Wirtschaftspolitik in den ostdeutschen Flächenländern ansetzen“, riet der IWH-Experte der „Rheinischen Post“ (Freitag).

Rolle von Ländern und Kommunen

„Die Stichworte sind: Bildung, Forschung und Entwicklung, Innovation. Das sind aber überwiegend Themen für die Landes- und Kommunalebene, nicht für den Bund“, so Holtemöller der „Rheinischen Post“ (Freitag).

„Der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands ist ein Riesenerfolg“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Heute liegen die verfügbaren Einkommen je Einwohner in Ostdeutschland bei über 90 Prozent des Bundesdurchschnitts. Im europäischen Vergleich steht Ostdeutschland damit gut da.“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitag).

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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