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Informatiker der Uni Osnabrück forschen an stromlosen Arbeitsspeichern

2019 führte der Prozessorhersteller Intel neue Speichermodule ein, die ihre Daten auch ohne Stromzufuhr behalten konnten, und lieferte damit den Startschuss für das Programm „Disruptive Hauptspeichertechnologien“.

Gründung des Programms

Nachdem Intel 2019 Speichermodule vorstellte, die ihre Daten nach Abschalten behielten, und das französische Start-up UPMEM Speichermodule einführte, die rechnen konnten, gründete Prof. Dr. Olaf Spinczyk, Leiter der Arbeitsgruppe Eingebettete Softwaresysteme an der Universität Osnabrück, mit zwei Kollegen und einer Kollegin das Programm „Disruptive Hauptspeichertechnologien“. Im Teilprojekt SMAUG untersuchen Prof. Dr. Spinczyk und Dr. Birte Friesel wie sich die Eigenschaften neuer Speichertechnologien kompakt, verständlich und hinreichend genau modellieren lassen.

Ziel des Programms

Das Ziel ihrer Forschung beinhaltet diese Modelle automatisiert zu erstellen, und sie so einsetzen zu können, dass Anwendungen und Daten mit genau den Speichertypen und Systemkomponenten zu verknüpfen, die das gewünschte Systemverhalten, zum Beispiel schnelle Reaktion oder Ausfallsicherheit, gewährleisten.


 
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