Osnabrück 🎧IHK warnt Unternehmen vor Fake-Rechnungen für Handelsregistereinträge

IHK warnt Unternehmen vor Fake-Rechnungen für Handelsregistereinträge

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Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim warnt Unternehmen vor Fake-Rechnungen, die vermeintlich vom Amtsgericht Osnabrück stammen.

Mit den gefälschten Rechnungen werden Gebühren im hohen dreistelligen Bereich für Neueintragungen oder Änderungen im Handelsregister verlangt. Sie sind mit dem niedersächsischen Landeswappen, dem Fettdruck „Niedersachsen“, einem Hinweis auf das Amtsgericht Osnabrück und aufgeschlüsselten Positionen von Gebühren und Auslagen für Registereintragungen versehen. Zudem sind rechnungsähnlich aufgemachte Schreiben mit dem Bundesadler im Umlauf, die mit dem Fettdruck „Amtsgericht Osnabrück“ ebenfalls täuschend echt wirken. Verlangt werden von den Empfängern der Schreiben Beträge in Höhe von über 800 Euro. Laut Auskunft des Amtsgerichts hatte das betroffene Unternehmen in diesem Fall tatsächlich lediglich 70 Euro für den Eintrag ins Handelsregister zu zahlen.

Verschicken gefälschter Rechnungen

„Die Absender nutzen das Überraschungsmoment. Denn die einzige offizielle Handelsregisterbekanntmachung durch das Registergericht erfolgt im Internet. So gelangen die Absender gefälschter Schreiben schnell an die Daten von Unternehmen und verschicken dreist ihre Rechnungen und Angebote für nutzlose Datenbanken, noch bevor die Betriebe die offizielle Kostenrechnung vom Registergericht erhalten“, erklärt Helga Conrad, Beraterin bei der IHK, das Vorgehen.

Die IHK empfiehlt Unternehmen, bei den Kostenrechnungen für Handelsregistereinträge aufmerksam zu sein. Im Zweifel hilft die IHK.

Titelbild: Arbeit (Symbolbild)



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