Osnabrück Hochschule Osnabrück beteiligt sich an Pflege-Kampagne „Nursing Now“

Hochschule Osnabrück beteiligt sich an Pflege-Kampagne „Nursing Now“

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Das gesamte Jahr 2020 wurde von dem Weltverband der Pflegeberufe (ICN) und der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Jahr der Hebammen und Pflegenden ausgerufen. Im Rahmen der weltweiten „Nursing Now“ Kampagne möchte auch die Hochschule Osnabrück zur Stärkung der Berufe der Pflegenden und Hebammen mit verschiedenen Formaten beitragen.

Gerade die letzten Monate zeigen uns, dass Gesundheit zu den höchsten Gütern der Gesellschaft zählt. „Das Coronavirus hat uns in den vergangenen Wochen deutlich vor Augen geführt, dass der Pflegeberuf eine Schlüsselrolle in unserer Gesellschaft einnimmt und das Gemeinwohl stärkt“, erklärt die Professorin für Pflegewissenschaft am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück Rosa Mazzola. Mehr denn je steht das Jahr 2020 für die Pflegenden und Hebammen. „Doch nicht nur in Pandemiezeiten leisten Hebammen und Pflegende systemrelevante Arbeit, sie tun es tagtäglich“, betont Prof. Dr. Elke Hotze, Professorin für Pflegewissenschaft und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück.

Weltweite Kampagne „Nursing Now“

Um die Rolle und das Potenzial der Pflegenden und Hebammen zu stärken, wurde 2018 die weltweite Pflege-Kampagne „Nursing Now“ vom ICN und der WHO ins Leben gerufen. In Würdigung des 200. Geburtstags von Florence Nightingale, Reformerin der historischen Krankenpflege, wurde das Jahr 2020 zum Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen erklärt. Das Ziel der Kampagne ist die Stärkung der professionell Pflegenden und Hebammen sowie die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung auf der Welt. „Pflege ist eben nicht nur Waschen, sondern ein Beruf mit viel Verantwortung, Köpfchen und körperlicher Betätigung. Was wären denn Krankenhäuser, Altenheime oder andere Einrichtungen ohne uns Pflegenden?“, betont Theresa Overmeyer, Studierende des dualen Studiengangs Pflege an der Hochschule Osnabrück. „Durch die Kampagne erhalten die Berufsgruppen der Hebammen und Pflegenden die gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die sie verdienen“, freut sich Prof. Dr. Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück.

Seit 1990 trägt die Hochschule zur Professionalisierung bei

Die Hochschule leistet ihren Beitrag zur Kampagne, indem in digitalen Formaten am 5. und 12. Mai – Internationaler Hebammentag und Internationaler Tag der Pflegenden – in den sozialen Medien persönliche Geschichten von Pflegestudierenden sowie einschlägige Sätze zum Hebammenwesen veröffentlicht werden. Weitere Aktionen und Formate sind im Laufe des Jahres geplant. Seit den 1990er Jahren trägt die Hochschule Osnabrück zur akademischen Ausbildung in der Pflege bei und hat 2008 den bundesweit ersten Studiengang für Hebammen eröffnet. „Die Hochschule stellt somit eine Art Keimzelle dar und ist für viele in Deutschland tätige Hebammenwissenschaftlerinnen als eine Art `Kaderschmiede´ zu betrachten, da eine Vielzahl wissenschaftlicher Karrieren hier begannen und auch zur Promotion führten“, erklärte Prof. Dr. Hellmers. Sowohl am Standort Osnabrück als auch am Standort Lingen ist ein duales Studium im Bereich Pflege belegbar. Zudem bietet Osnabrück zwei weitere berufsbegleitende Studiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement an. Zusätzlich zum bestehenden ausbildungsergänzenden Hebammenstudiengang in Osnabrück soll ab dem Wintersemester 2021/ 2022 ein neuer praxisintegrierender Studiengang Hebammenwissenschaft für die akademische Qualifizierung zur Hebamme angeboten werden. Hintergrund ist die Erneuerung der Berufsgesetze, die das duale Studium als Regelausbildung für Hebammen vorsehen.


PM
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