Deutschland & die Welt Herbstsonne: Häufig unterschätzte Strahlung

Herbstsonne: Häufig unterschätzte Strahlung

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Der Herbst ist da. Mit ihm fallen nicht nur die Blätter und die Temperaturen sinken, bei vielen Menschen nimmt ebenso das Bewusstsein für die Sonnenstrahlung ab. Dabei bleibt die Strahlung der Sonne im Herbst an vielen Tagen gefährlich.

Der Herbst begleitet uns vom 22. September bis zum 21. Dezember als eine besondere Jahreszeit. Äpfel, bunte Blätter und kühlere Temperaturen gehören zu diesem Jahresabschnitt. Sonnencreme hingegen gehört in die Strandtasche und nicht zur Routine an einem leicht frösteligen Morgen. Doch spätestens am Nachmittag strahlt die Sonne im Herbst, so dass sich alle mit Solaranlage freuen. Die Strahlkraft der Sonne nimmt im Herbst nur langsam ab. Die UV-Strahlung bleibt bei sinkenden Temperaturen hoch und das Risiko von Hautkrebs bleibt. Hautkrebs zeigt sich erst Jahre später und die Zahl der Erkrankten steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Kluger Sonnenschutz ist dementsprechend notwendig, um die Sonne zu genießen. Mit diesen Ideen lassen sich die letzten sonnigen Tage des Jahres ohne Risiko mitnehmen.

Sonnencreme? Ja.

Ab einem UV-Wert von drei sollten Menschen Sonnenschutz tragen. Das ist in vielen Regionen für längere Zeit auch im Herbst noch so. Tatsächlich ist die Strahlung im Herbst in den meisten Ländern stärker als im Frühling. Ein bewölkter Himmel ändert an der grundsätzlichen Strahlung nichts. Es ist sinnvoll, sich am Morgen kurz einzucremen und den Sonnenschutz mittags oder nach dem Feierabend aufzufrischen. Insbesondere Kinder im Kindergarten oder in der Grundschule brauchen im Herbst Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 30.

Achtung: Es ist ein Irrglaube, dass die Sonnencreme vor Hautkrebs schützt. Sie schützt vor Sonnenbrand, kann aber bei massiver Sonneneinstrahlung langfristig Veränderungen im Gewebe nicht aufhalten.

Terrasse? Nur mit Sonnenschirm

Herbsttage lassen sich gut auf der Terrasse verbringen. Mit einem warmen Tee und einer gemütlichen Decke sitzt es sich dort bis in den frühen Abend hinein sehr gemütlich. Viele sitzen im Herbst mit geschlossenen Augen in der Herbstsonne und genießen die Wärme der Sonnenstrahlen. Es tut gut, im Herbst und im Winter an der frischen Luft zu sein. Wer allerdings an einem der sonnigeren Tage länger draußen sitzt, sollte den Sonnenschirm aufspannen. Hochwertige Sonnenschirme halten kältere Temperaturen aus – idealerweise haben sie eine Schutzhülle. Durch die Vielfalt an Formen und Montagemöglichkeiten findet sich für jede Terrasse und jeden Balkon der ideale Sonnenschirm. So spart ein Wandschirm durch die Montage an der Wand Platz und schenkt dem Besucher des Balkons trotzdem Schatten. Großschirme oder Ampelschirme beschatten auch eine großzügige Terrasse ausreichend. Bei einer Terrasse am Haus bietet eine Markise durchgehenden Schutz vor der Sonne und lässt sich an Regentagen ohne Aufwand verstauen.

Extra-Tipp: Eine gesunde Mischung aus frischer Luft und Wärme bietet der botanische Garten in Osnabrück. Selbst an Regentagen ist das ein gelungenes Ausflugsziel.

Ein lauschiges Plätzchen auf dem Balkon oder der Terrasse ist im Herbst Gold wert - ein Sonnenschirm sorgt für den notwendigen Schutz.
Ein lauschiges Plätzchen auf dem Balkon oder der Terrasse ist im Herbst Gold wert – ein Sonnenschirm sorgt für den notwendigen Schutz.

Kleidung? Dünne Stoffe, lange Schnitte

Bei der Kleidung empfiehlt sich ein Blick in die südlichen Länder – dort finden sich weniger blanke Haut und mehr dünne Stoffe. An den warmen Herbsttagen ist eine dünne Bluse beziehungsweise ein dünnes Hemd eine kluge Wahl. Hosen aus einem dünnen Stoff und mit einem weiteren Schnitt sind für wärmere Temperaturen ideal. Wer an wärmeren Tagen wegen des Sonnenschutzes lange Kleidung trägt, sollte genau auf die Materialien schauen. Lockere Schnitte und dünne Stoffe aus Naturmaterialien wirken dem Schwitzen effektiv entgegen. In Kleidung aus Polyester schwitzen Menschen generell stärker. Ob Hosen, Hemden, Blusen, dünne Langarmshirts oder Kleider: Wichtig ist, die Haut vor der unmittelbaren Sonnenstrahlung durch lange Kleidung zu schützen.

Extra-Tipp: Wir brauchen die Sonne, um Vitamin D zu produzieren. Wer sich effektiv vor den Sonnenstrahlen schützt, sollte seinen Vitamin D Wert überprüfen lassen. Gerade in der dunkleren Jahreszeit sind Zusatzpräparate eine sinnvolle Ergänzung, um einen Vitamin-D-Mangel zu verhindern.

Cap oder Hut

Der Kopf wird bei Erwachsenen und bei Kindern im Herbst an den wärmeren Tagen ebenfalls schnell vergessen. Eher wird geschaut, ab wann wieder die warme Mütze auf den Kopf gesetzt werden muss. Allerdings ist es sinnvoll, ein Cap oder einen Hut zu tragen. Gerade Kleinkinder, die noch gerne im Sitzen draußen spielen, sind ohne entsprechenden Schutz auf dem Kopf zu lange der Sonne ausgesetzt. Auch Erwachsene sollten ihren Kopf schützen, wenn sie beispielsweise bei der Gartenarbeit längere Zeit draußen sind. Bei Spaziergängen oder Wanderungen gilt: Kopf bedecken. Es gibt eine große Auswahl an Hüten und auch bei den Caps findet sich für jeden Geschmack der passende Schutz.

Extra-Tipp: Was im Sommer gilt, gilt auch im Herbst: In der Mittagssonne ist die Strahlung am stärksten und der Schutz vor ihr besonders wichtig.

Sehnsucht nach der Sonne anders stillen

Die Herbstsonne wird von vielen Menschen so gierig aufgesaugt, weil die Monate danach weniger Sonne da sein wird. Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen bis hin zu Winter-Depressionen begleiten Menschen in den dunkleren Monaten. Vielen tut eine sogenannte Lichttherapie gut – und diese hat keine lästigen Nebenwirkungen.

Mit einem Cap oder Hut bleibt der Kopf im Herbst vor Strahlung "behütet".
Mit einem Cap oder Hut bleibt der Kopf im Herbst vor Strahlung “behütet”.

Die Lichttherapie gilt als wirksame Behandlungsmethode bei depressiven Verstimmungen und Depressionen. Wer sich im Herbst und Winter antriebsloser fühlt, kann eine extra hierfür konzipierte Lampe kaufen und diese täglich nutzen. Die Lampen geben weißes Licht ohne UV-Anteil ab. Gewöhnlich liegt die Leistung bei 10.000 Lux. Eine 30-minütige Behandlung jeden Morgen ist ideal und zeigt rasch Wirkung. Empfohlen wird eine Anwendung rasch nach dem Aufstehen. So kann die Lampe morgens beim Frühstück zum Einsatz kommen und sorgt direkt für mehr Schwung. Wer zusätzlich unter Migräne, Bluthochdruck oder Diabetes leidet, sollte eine Lichttherapie nur in Absprache mit seinem Arzt beginnen.

Herbst genießen? Auf jeden Fall

Diese bunte Jahreszeit lädt alle ein, nach draußen zu kommen und aktiv zu sein. Mit Sonnencreme, längerer Kleidung und einem Hut oder gemütlich unter dem Sonnenschirm auf der Terrasse – die schönen Tage im Herbst sollten an der frischen Luft verbracht werden. So wird für den Winter vorgetankt.

 


Redaktion Hasepost
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