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HASEPOST unterstützt die Landesaufnahmestelle
und die Diakonie beim Aufbau eines Wifi-Netzes

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Wer austeilt, muss auch einstecken können

Als wir heute den Kommentar von Heiko Pohlmann über Til Schweigers geplantes Engagement für die Flüchtlinge in Osnabrück veröffentlichten, war uns klar: Diese deutlichen Worte werden nicht nur auf Gegenliebe stoßen.
Die über den Tag verteilt bei Facebook aufgelaufenen Kommentare zeigen eine deutliche Polarisierung, sowohl pro Schweiger als auch kritisch gegenüber seinen Aktivitäten und vor allem seinen Geschäftspartnern.
Kritik unserer Leser nehmen wir sehr Ernst. Wir haben ausgeteilt – wir können auch einstecken!

Keine Kritik an der medial verkündeten Hilfbereitschaft von Herrn Schweiger

Es war ein Kommentar, der entsprechend gekennzeichnet war – keine Nachricht und nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion.
Die im Kommentar aufgebrachte Kritik richtete sich nicht gegen die medial und lautstark verkündete Hilfsbereitschaft von Til Schweiger, sondern erinnerte an der Vorgeschichte. Eine Geschichte die vor Wochen in Osterode am Südharz begann und inzwischen einige sehr unappetitliche Dinge hervorgebracht hat.
Das alles, während von Herrn Schweiger (soweit bekannt) noch nicht ein einziger Euro für Flüchtlinge gespendet, aber Talkshow um Talkshow bespielt wurde.

freies WLAN Landesaufnahmestelle Osnabrück

Stiftung von Til Schweiger noch nicht gegründet

Vieles, was sich im Verlauf des Nachmittags herausstellte, erinnert fatal an die Geschichte mit dem Muster-Flüchtlingsheim in Osterode. Obwohl keine einzige Genehmigung, geschweige denn die notwendigen Anträge vorlagen, verkündete der Schauspieler Anfang August dort ein privatwirtschaftlich betriebenes Flüchtlingsheim zu planen.
Dienstag-Abend und knapp drei Wochen später erklärt Schweiger in der ARD Talkshow „Menschen bei Maischberger“, er wolle sich nun in Osnabrück engagieren. Unter anderem wolle er freies W-Lan für die Bewohner und eine Fahrradwerkstatt installieren. Dumm nur, dass es eine solche Werkstatt an der Sedanstraße bereits gibt. Irgendwie noch dümmer, dass er dazu aber ersteinmal eine Stiftung gründen will und erst im September zu Gesprächen nach Osnabrück kommen möchte.
Also auch jetzt fehlen wieder Voraussetzungen um die bereits verkündete Hilfe in die Tat umzusetzen. Ein Muster zeichnet sich ab, bei dem die mediale Verkündung immer weit vor der Hilfe kommt. Das „System Schweiger“?

Wir warten ab wie es weiter geht – aber helfen sofort!

Gegenüber der NOZ erklärte Diakonie-Geschäftsführer Gerhard Töller, dass gerade das WLAN-Netz für die Flüchtlinge sehr wichtig sei, damit diese den Kontakt in die Heimat halten könnten (Abruf des verlinkten Artikels ggf. kostenpflichtig).
Wir haben daraufhin Kontakt mit der Diakonie aufgenommen und stellen umgehend unsere Hilfe bereit.

Um schnell ein (großes) WLAN-Netz aufzubauen ist bei uns keine Stiftungsgründung notwendig und es bedarf auch keiner Abstimmungsgespräche im kommenden Monat.
Wir von der HASEPOST betreiben in unseren Redaktionsräumen selbst ein WLAN-Netz von Freifunk (siehe auch hier). Die Freifunk-Infrastruktur hat bereits auf der Maiwoche bewiesen, dass sie auch eine große Anzahl Nutzer parallel bedienen kann. Einmal entsprechend eingerichtet, kann jedes Smartphone sich automatisch an mehr als 100 Einwahlknoten im gesamten Stadtgebiet einwählen.

Aufbau des WLAN-Netzes kann umgehend beginnen

Nach Absprache mit Diakonie-Pressesprecher Burkhard Teschner soll es schnellstmöglich ein erstes Treffen geben, bei dem geklärt wird, wie und wann die Umsetzung erfolgen kann.

Neben fünf Routern, mit denen eine ganze Etage oder mehrere Aufenthaltsräume mit Internet versorgt werden können, stellen wir zusätzlich einen Mitarbeiter für die Installation vor Ort zur Verfügung. Sollte noch eine Internetanbindung benötigt werden, übernehmen wir auch hier eine Patenschaft. Wer mit in den Pool eintreten will und zusätzliche Hardware bereitstellen will, melde sich bitte über info@hasepost.de bei uns.

Falls die Stiftung von Till Schweiger – wenn sie denn gegründet wurde und die offenbar benötigten Gespräche stattgefunden haben – selbst ein eigenes WLAN aufbauen will, können die von uns zur Verfügung gestellten Router gerne übernommen werden – oder wir bauen sie auf unsere Kosten wieder ab!

 

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Redaktion Hasepost
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