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Gute Nachricht des Tages: Universität Osnabrück erhält 1,7 Millionen Euro für Lehrerbildung

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Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Die Universität Osnabrück ist erneut erfolgreich in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“: Gleich zwei Anträge wurden in der aktuellen, dritten Ausschreibungsrunde bewilligt. Insgesamt erhält die Universität rund 1,7 Millionen Euro. Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wollen der Bund und die Länder angehende Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam auf die Herausforderungen vorbereiten, die sie heutzutage in der Schule erwarten.

Vor dem Hintergrund des bundesweiten Lehrkräftebedarfs an berufsbildenden Schulen geht es in dem jetzt der Universität Osnabrück bewilligten Einzelvorhaben „DEIN LBS Campus – Übergänge vom Beruf zur Berufspädagogik gestalten“ um die Standardisierung und Qualitätssicherung der vielfältigen Quer- und Seiteneinstiegsaktivitäten in das berufliche Lehramt sowie um die Öffnung universitärer Studienphasen für das berufsbegleitende Studium. Dafür erhält die Universität rund 1,5 Millionen Euro.

Das Arbeitsprogramm setzt auf die gezielte Ansprache und Integration beruflich qualifizierter Personengruppen. So erfolgt ein Ausbau der Rekrutierung berufserfahrener Personen mit einem fachaffinen Studienabschluss, wie beispielsweise Ingenieurinnen. Zweitens werden beruflich qualifizierte Personengruppen mit Fortbildungsabschlüssen wie Meisterinnen, Meister, Fachwirtinnen, Fachwirte, Technikerinnen, Techniker und Aus- und Weiterbildungspädagoginnen und -pädagogen durch Anerkennungs- und Anrechnungsmechanismen in die grundständige Studienstruktur integriert.

Bessere Studienbedingungen für Lehramtsstudenten

Die Studienbedingungen für das berufliche Lehramtsstudium werden unter Berücksichtigung von Familie und Beruf verbessert. Zentrales Gestaltungsprinzip ist die Flexibilisierung von Studienangeboten, um den Studierenden ein weitgehend selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen. Kern sind Blended-Learning-Angebote und onlinegestützte Mentoringkonzepte. Begleitend wird die professionsbezogene Entwicklung der Studierenden im beruflichen Lehramt in den Blick genommen. Die Erhebung der Daten erfolgt an mehreren Standorten der beruflichen Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Deutschland. Angestrebt wird zudem die Einrichtung einer Graduiertenschule „Berufliche Lehrer*innenbildungsforschung“.

Geleitet wird das Vorhaben, wie bereits das in diesem Jahr nach vier Förderjahren auslaufende Verbundprojekt „Plan C“ der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, durch die Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik im Institut für Erziehungswissenschaften der Universität. Der Osnabrücker Berufs- und Wirtschaftspädagoge Prof. Dr. Dietmar Frommberger fasst zusammen: „Mit dieser Förderung zur Weiterentwicklung der universitären Ausbildung von Studierenden für das Lehramt an berufsbildenden Schulen in Niedersachsen wird ein wichtiger Beitrag für die Attraktivität der Berufsbildung geleistet. Die Qualität der Berufsbildung hängt ganz wesentlich zusammen mit der Ausbildung des beruflichen Bildungspersonals.“

Weniger Studienabbrüche wünschenswert

Das Verbundprojekt SeReKo von den Universitäten Osnabrück und Oldenburg erhält insgesamt rund 600.000 Euro Förderung, wovon rund 230.000 Euro auf die Universität Osnabrück entfallen. Ziel dieses, ebenfalls von der Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik verantworteten Vorhabens ist es, das Studium des Lehramts für berufsbildende Schulen zu verbessern, indem die theoretischen und praktischen Teile der Lehramtsausbildung stärker miteinander verknüpft werden. Die Antragsteller hoffen, damit unter anderem Studienabbrüche zu reduzieren. Die Forscher setzen in dem Projekt vor allem auf digitale Medien: Videobasierte Lernsequenzen und Fallbeispiele sowie digitale Tagebücher dienen dazu, in den Praktikumsvorbereitungen die theoretischen Inhalte an komplexen und authentischen Handlungssituationen der Praxis zu orientieren.



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