Gute Nachricht des Tages Gute Nachricht des Tages: Stickstoffdioxid-Belastung ist deutschlandweit rückläufig

Gute Nachricht des Tages: Stickstoffdioxid-Belastung ist deutschlandweit rückläufig

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Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Unsere Luft wird immer besser! Das geht aus der am 11. Februar veröffentlichten vorläufigen Auswertung der 2019 gemessenen Luftschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und Ozon hervor. Die endgültige Fassung gibt’s zwar erst im Mai, aber die Richtung ist schon jetzt klar erkennbar. 

Die Luftqualität-Expertin des Umweltbundesamtes (UBA) Ute Dauert erklärt die Messwerte: “Die Luft ist insgesamt sauberer geworden, das ist schon mal die ganz positive Nachricht. 2019 ist das erste Jahr, in dem deutschlandweit keine Überschreitungen der Grenzwerte in Bezug auf die Feinstaubkonzentration festgestellt wurden. Und auch beim Stickstoffdioxid haben wir einen weiteren Rückgang der Belastung feststellen können, zum Teil erheblich. Dennoch gibt es hier immer noch etliche Städte, in denen der Grenzwert überschritten wurde. Aber auch beim Ozon muss man sagen, es war ein eher durchschnittliches Jahr. Dennoch: In der Periode mit über 40 Grad hatten wir doch extrem hohe Spitzenwerte.”

Strengere Grenzwerte empfohlen

Auch wenn die neuen Werte ein Schritt in die richtige Richtung sind, ist Ute Dauert nicht gänzlich zufrieden: “2019 war das Jahr mit der geringsten Feinstaubbelastung seitdem die Messungen durchgeführt werden, es gab keine Grenzwertüberschreitung. Das ist eine sehr gute Nachricht und ein Erfolg, auf den wir wirklich stolz sein können. Aber die Grenzwerte sind mittlerweile 20 Jahre alt und entsprechen nicht mehr dem wissenschaftlichen Stand. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt nach neuesten wissenschaftlichen Studien deutlich niedrigere Schwellenwerte, die wir in Deutschland vielfach noch sehr stark überschreiten.”

PM
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