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Gute Nachricht des Tages: Red Dot Award für studentisches Projekt der Hochschule Osnabrück

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Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Das Projekt „Loom“ (englisch für „Webstuhl“) des Studiengangs Media & Interaction Designs an der Hochschule Osnabrück hat jetzt einen der bedeutendsten internationalen Designpreise erhalten, den Red Dot Design Award.

Für große Freude sorgt die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger von Red Dot Awards im Studiengang Media & Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. Unter den diesjährigen Preisträgern ist auch ein studentisches Projekt, das in Kooperation mit dem Tuchmacher Museum Bramsche entstanden ist. Die Projektmitglieder dürfen sich nun zu den Gewinnern eines der weltweit bedeutendsten Designwettbewerbe zählen. Nur jede achte der fast 7.000 Einreichungen aus 50 Nationen hat die strengen Kriterien der 24-köpfigen Red Dot-Jury erfüllt: Es ging dabei um Gestaltungsqualität und Innovation, Originalität und Kreativität, Verständlichkeit und Emotionalität.

Erweiterte Realität im Tuchmacher Museum in Bramsche

Die studentische Arbeit „Loom“ (englisch für „Webstuhl“) bringt die moderne Technologie der „Erweiterten Realität“ (englisch: „Augmented Reality“ oder „AR“) in das überregional bekannte Bramscher Museum: Gäste können nun den Webprozess an einem ausgestellten Webstuhl in einer vereinfachten Darstellung interaktiv nachvollziehen. Neben drei haptischen Interaktionselementen haben die Studierenden ein Tablet verbaut, das eine Schnittstelle zwischen dem originalen Webstuhl und der interaktiven Station bildet. Die Programmoberfläche zeigt den echten Webstuhl, dem digitale Informationen hinzugefügt wurden. Das virtuelle Weben wird durch die einzelnen Prozessschritte geleitet. Dabei erkennt die verbaute Sensorik alle Eingaben der Museumsgäste. Mit der Zeit entsteht ein digitales Tuch als Ergebnis eigener Webarbeit.

Bereits die dritte Auszeichnung

„Alle, die das Tuchmacher Museum besuchen, können jetzt das Webhandwerk durch eigenes Ausprobieren spielerisch entdecken“, freut sich der Teamsprecher Aljoscha Theil. „Unsere Station bildet die Funktionsweise einer historischen Maschine nach und verdeutlicht mit Hilfe von AR-Technologie einzelne Arbeitsabläufe, ohne dass das empfindliche Original tatsächlich bewegt werden muss.“ Der Red Dot Award ist bereits die dritte Auszeichnung für das Projekt von Aljoscha Theil, Julian Ruthemeyer, Perihan Isik, Jonas Mai, Tom Janssens, Sebastian Winter und Maximilian Berndt. Zuvor erhielten sie einen „silbernen Nagel“ beim Junior-Wettbewerbs des Art Director Clubs und einen ebenfalls international hochangesehenen „Indigo Award“ in Silber. Gemeinsam mit den Studierenden freuen sich auch ihre Betreuer – Prof. Hannes Nehls, der wissenschaftliche Mitarbeiter Jens de Boer und der Tischlermeister Felix Winkelmann von der hochschuleigenen Betriebswerkstatt. „Bereits die dritte hochkarätige Auszeichnung macht die herausragende Qualität dieses Projekts deutlich. Das Erfolgsgeheimnis des talentierten Teams liegt wohl in der engen Kombination technischer und gestalterischer Elemente“, so Professor für Interaction Design Hannes Nehls.

Ein Besucher des Tuchmacher Museums Bramsche lernt das traditionelle Webhandwerk an der interaktiven Webstation „Loom“ kennen, die Studierende der Hochschule Osnabrück entwickelt haben. / Foto: Hochschule Osnabrück.


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