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Gute Nachricht des Tages: Osnabrück erhält 1,8 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung

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Große Straße Osnabrück / Osnabrücker Innenstadt

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

 Mit dem REACT-EU-Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ unterstützt das Land Niedersachsen 207 Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Nun sind die Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von knapp 117 Millionen Euro zugestellt. Osnabrück erhält 1,8 Millionen Euro.

Die Förderbescheide zum REACT EU-Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ wurden nun zugestellt. Aus der gesamten Fördersumme von knapp 117 Millionen Euro erhält Osnabrück 1,8 Millionen Euro, um die Innenstadtentwicklung nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie voranzubringen. „Wir freuen uns, dass wir mit den Fördermitteln die Innenstadt kurz- und langfristig unterstützen können“, so Alexander Illenseer, „denn zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie sind diese finanziellen Mittel wichtig, um unsere Innenstädte für die Menschen in der Stadt attraktiv zu gestalten.“

Leerstand, Handel und Logistik sollen ausgebaut werden

Die Marketing Osnabrück GmbH, die gemeinsam mit der Stadt Osnabrück den Förderantrag
stellte, möchte im Zuge des Förderprogramms Maßnahmen in den Bereichen Leerstand, Handel sowie Logistik umsetzen. Geplant ist zum einen die innovative Zwischennutzung von
Leerständen. „Eingebettet in eine Leerstandsmanagement-Strategie, die wir gemeinsam mit der WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück entwickelt haben, werden wir im Förderzeitraum die kurzfristige Belebung von Leerständen durch Zwischennutzungen unterstützen. Dazu können wir nun nicht nur kommunikativ, sondern auch finanziell unterstützen“, so Illenseer. Ziel sei, erstens die Frequenz in der Innenstadt zu erhöhen und zweitens den Wirtschaftsstandort insgesamt zu stärken.

Einführung eines Stadtgutscheins

Des Weiteren soll mit der Einführung eines Stadtgutscheins kurzfristig, aber auch langfristig, das lokale Einkaufserlebnis gefördert und der Einkauf vor Ort deutlich attraktiver werden. „Nach dem Motto ‚Ein Gutschein – viele Möglichkeiten‘ entwickeln wir einen Stadtgutschein, der in vielen teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann. Ziel des Gutscheins ist eine Belebung des regionalen Einzelhandels. Zudem ist er Frequenzbringer und steigert die
Attraktivität des lokalen Einzelhandels“, erklärt Illenseer.

Stationäre und digitale Angebote der Innenstadt verknüpfen

Neben den Maßnahmen vor Ort sei auch eine Verknüpfung des stationären mit dem digitalen Angebot der Innenstadt geplant. „Dazu entwickeln wir die Plattform ‚Osnabrück bringt’s!‘ nachhaltig und zukunftsfähig weiter. Geplant ist neben der Einbindung der ganzheitlichen Citylogistik-Lösung, ein regionaler Online-Marktplatz mit Shop Funktion sowie eine regionale Suchmaschine“, so Illenseer. Die Plattform sorge damit in Zukunft für eine unternehmensübergreifende Stärkung der digitalen Sichtbarkeit und digitalen Leistungsfähigkeit des innerstädtischen Handels und der Wirtschaft.

OB-Kandidat Frank Henning (SPD) nimmt Stellung

„Gerade in Zeiten von Corona ist eine solche Förderung wichtiger denn je. Eine lebendige Innenstadt, offene Cafés, das Theater, unsere Museen, Kneipen, Restaurants sind das Lebenselixier unserer Stadt. In der Innenstadt muss wieder was los sein! Wir müssen die Osnabrücker Innenstadt für alle Menschen dauerhaft attraktiv halten. Ich will mich auch als Osnabrücker Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass unsere Osnabrücker Innenstadt ein attraktiver Anziehungspunkt ist, ein Kommunikationsraum, an dem innerstädtisches Wohnen, Einkaufen, Kultur, Gastronomie und Freizeitangebote zusammentreffen. Mit den 1,8 Millionen Euro Fördermitteln, die wir vom Land bekommen, können wir nun vor Ort passgenaue Projekte umsetzen“, so Frank Henning.
Die geförderten Maßnahmen leisten dabei einen auch einen Beitrag für den örtlichen Einzelhandel, betont Henning: „Die Geschäfte und Gaststätten in unserer Stadt haben stark unter der Corona-Zeit gelitten. Mit den Mitteln des Sofortprogramms locken wir wieder mehr Menschen in die Innenstadt und helfen der lokalen Wirtschaft bei der Erholung.“

OB-Kandidatin Katharina Pötter (CDU) freut sich über 1,8 Millionen für die Innenstadt

Nach der erfreulichen Mitteilung der Landesregierung, dass Osnabrück aus dem Programm „Perspektive Innenstadt“ 1,8 Millionen erhält, betont die OB-Kandidatin Katharina Pötter, dass nun schnell mit der Umsetzung begonnen werden kann. Es sei sehr gut, dass Stadt Osnabrück und Marketing Osnabrück bereits im Vorfeld ein gutes Programm auf die Beine gestellt hätten. „Wir sollten umgehend mit der Abstimmung und Umsetzung der Maßnahmen beginnen. Es freut mich sehr und wir wollen uns jetzt auf den Neustart der Innenstadt und die Belebung der City konzentrieren“, so Pötter.
„Die geplanten Projekte gehen in die richtige Richtung. Die innovative Zwischennutzung von Leerstandsimmobilien, wie in meinem Programm gefordert, kann nun schnell umgesetzt werden“, freut sich Pötter. Aber auch die Einführung eines Stadtgutscheins ist ein gutes Instrument zur Förderung der Innenstadt. Daneben sollten Klima- und Mobilitätprojekte, wie Begrünung, Entsiegelungen und kurzfristige Lösungen für einen Pop-Up-Radweg oder Fahrradabstellanlagen in Angriff genommen werden. Mit den Akteuren aus Handel, Gastronomie und Kultur wollen wir die Maßnahmen schnellstmöglich umsetzen. „Das Thema Innenstadt muss Chefsache werden. Auch hier benötigen wir nun Tempo. Die jetzige Finanzspritze ist ein gutes Signal und kann Kräfte freisetzen“, ist sich Pötter sicher.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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