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Gute Nachricht des Tages: Nigerianischer Fotograf gewinnt „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ der Stadt Osnabrück

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Emeke Obanor, Gewinner des Deutschen Friedenspreises für Fotografie 2021, „Heroes“ /Foto: Emeke Obanor

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Dem nigerianischen Fotografen Emeke Obanor wurde am Samstagabend, 2. Oktober, der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group verliehen. In der virtuellen Preisverleihung im Museumsquartier Osnabrück beglückwünschte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Fotografen zu dem mit 10.000 Euro dotierten Preis. Obanor setzte sich gegen eine international hochkarätige Konkurrenz aus 95 Ländern mit seiner Arbeit „Heroes“ durch.

Über den Titel „Beste Nachwuchsarbeit“ des Felix Schoeller Photo Awards darf sich die in Teheran geborene Shirin Abedi mit ihrer Arbeit „May I Have This Dance?“ freuen. Mit dem Nachwuchspreis zeichnet die Felix Schoeller Group fotografische Nachwuchstalente aus.
Die Siegerserien wie auch die Arbeiten der Nominierten der beiden Preise wurden in einer Ausstellung vom 3. Oktober und werden bis zum 6. März im Museumsquartier Osnabrück präsentiert. Zum zweiten Mal hat die Stadt Osnabrück gemeinsam mit der Felix Schoeller Group den 2019 in Leben gerufenen „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ vergeben. Die Initiatoren haben den Preis aus der besonderen Geschichte der Stadt Osnabrück ins Leben gerufen. Als Ort des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 versteht die Stadt Osnabrück ihre Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus.

„Symbol für die Hoffnung auf Frieden“

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hob die internationale Bedeutung des Deutschen Friedenspreis für Fotografie hervor: „Es ist ein Symbol für die Hoffnung auf Frieden in einem Land, das seit Jahrzehnten von Krieg und politischen Umbrüchen geprägt ist. Der ‚Deutsche Friedenspreis für Fotografie‘ wird dafür sorgen, dass diesem Symbol international Kraft und Aufmerksamkeit zuteilwird. Denn in dieser Zeit der weltweiten Krisen bekommen Utopien für ein friedliches Zusammenleben eine neue Dimension.”
„Emeke Obanor zeigt uns mit dieser herausragenden Arbeit nicht nur seine hoffnungsvollen Heldinnen, sondern auch ihren weiteren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft in Frieden“, kommentiert der Jury-Vorsitzende Michael Dannemann den Juryentscheid. „‚Heroes‘ ist eine starke und beindruckende Fotoserie, die den Deutschen Friedenspreis für Fotografie in wunderbarer und beindruckender Weise repräsentiert“, so der international renommierte Porträtfotograf Michael Dannemann weiter.
„Und auch darum geht es mir beim Deutschen Friedenspreis für Fotografie: ein Signal nach innen zu senden. Die Augen dafür zu öffnen, dass wir nicht nur ein deutsches Unternehmen sind, sondern ein internationales, global aktives. Es geht mir darum, um Verständnis für andere Völker und Ethnien zu werben, und damit auch ein Signal für den Frieden zu senden”, betont Hans-Christoph Gallenkamp, CEO der Felix Schoeller Group.

Deutscher Friedenspreis der Fotografie für Emeke Obanor

In seiner Arbeit „Heroes“ zeigt der Nigerianer Emeke Obanor von der Terrororganisation Boko Haram entführte Mädchen, denen eine Rückkehr in die Freiheit gelungen ist. Obwohl die Mädchen während ihrer Gefangenschaft radikalisiert wurden, haben sie nicht den Glauben und den Mut verloren, für ihre Ausbildung und damit eine bessere Zukunft zu kämpfen.
Für Emeke Obanor ist die Kamera ein Mittel, soziale Ungerechtigkeit aufzudecken und so Veränderungen zu bewirken. Seit drei Jahren arbeitet er professionell als Fotograf in seiner Heimat Nigeria, wo er zugleich mit seinem Hilfsprojekt „Greenleaves Heritage“ ein Zentrum für Opfer von Gewaltkonflikten und sexuellem Missbrauch aufbaut. Die Fotografie treibt den 48-jährigen aus Effurun (Nigeria) an, weil sie die Macht hat, Veränderungen herbeizuführen, Emotionen zu wecken und möglicherweise sogar die Weltanschauung der Menschen zu verändern.

PM
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