Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung Mitte November einen Betriebskostenzuschuss von 300.000 Euro für die Medizinische Versorgungszentren Niels-Stensen-Kliniken GmbH (MVZ) im Regionalen Gesundheitszentrum Ankum (RGZ) beschlossen. Ziel ist es, die ambulante fachärztliche Versorgung vor Ort zu stärken und nachhaltig zu sichern.
Modellprojekt in Ankum wird weiter gestärkt
Das RGZ Ankum ist seit April 2023 ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen: Es bündelt ambulante Medizin und stationäre Grundversorgung an einem Standort. Das MVZ übernimmt die ambulanten Angebote des RGZ. Im Jahr 2025 sind dort etwa 18.000 Patientinnen und Patienten versorgt worden. Mit dem Zuschuss unterstützt der Landkreis die ambulanten Strukturen und stärkt gleichzeitig das RGZ.
Landkreis Osnabrück profitiert
Landrätin Anna Kebschull freut sich: „Es ist das erste Mal, dass der Landkreis Osnabrück eine solche Förderung gewährt. Wir setzen ein deutliches Zeichen für wohnortnahe, medizinische Angebote und Versorgungssicherheit – für den gesamten Landkreis.“
Kreisrat und Gesundheitsdezernent Malte Stakowski ergänzt: „Durch den Beschluss sichern wird die fachärztlichen Kapazitäten vor Ort. Das ist eine zentrale Grundlage, um gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und den Niels-Stensen-Kliniken die nächsten Entwicklungsschritte für den wichtigen Gesundheitsstandort in Ankum für den Nordkreis zu gehen.“
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