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Gute Nachricht des Tages: Junge Menschen wollen in der Politik mitgestalten und gehört werden

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Wahl (Symbolbild)

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Am heutigen Freitag, den 17. September 2021, findet die U18-Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren statt. Das ermöglicht, dass sie ihre eigenen Interessen und Meinungen äußern können.

Am heutigen Freitag findet eine der größten Initiativen politischer Jugendbildung in Deutschland statt. Bei der U18-Bundestagswahl am 17. September gehen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl an die Urnen. Mit U18 rücken sie ihre Fragen und Wünsche ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Dabei steuert die U18-Bundestagswahl in diesem Jahr auf einen neuen Rekord zu. Aktuell sind mehr als 2.200 Wahllokale registriert – in Jugendtreffs, auf Spielplätzen, in Feuerwachen, Bibliotheken, Gemeindehäusern oder Schulen.

Interesse an Politik wächst bei Kindern und Jugendlichen

Die große Beteiligung spiegelt das Interesse an Politik wider und zeigt, dass Kinder und Jugendliche sich für die parlamentarische Demokratie ins Zeug legen. Sie wollen zum Beispiel einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz. Sie wollen nicht nur am Freitag ihre Zukunft und die des Planeten retten. Sie wollen ein gerechtes Europa, mehr Solidarität und Humanität an den Außengrenzen. Sie organisieren Diskussionen mit Politikerinnen und Politikern, stellen Material übers Wählen und über Programme der Parteien zusammen. Sie machen – mit Unterstützung von Jugendleiterinnen und Leitern – konkret politische Bildung. Mit dem Engagement für U18 und der heutigen Teilnahme an der Wahl zeigen sie ganz klar: Sie gestalten Demokratie mit und stärken sie dadurch.

Die Jugend will gehört werden

„Junge Menschen interessieren sich für Politik und Demokratie, setzen sich mit den eigenen Interessen auseinander und prüfen, welche Parteien diese am ehesten vertreten. Sie wollen mitgestalten und gehört werden. Denn sie sind von den Folgen politischer Entscheidungen meist am längsten betroffen. Die U18-Wahl sendet ein deutliches Zeichen: Kinder und Jugendliche wollen und können genauso wie die Erwachsenen am gesellschaftlichen Diskurs teilhaben!“, sagt Wendelin Haag, stellvertretender Vorsitzender Deutscher Bundesjugendring.

„Es gibt kaum eine bessere Initiative der politischen Bildung als U18. Hier organisieren die Kinder und Jugendlichen selbst die Wahllokale und Diskussionen mit Politikerinnen und Politiker über Themen, die sie bewegen, sie stellen Material übers Wählen und über Programme der Parteien zusammen. Durch U18 beschäftigen sich junge Menschen mit Politik und bringen ihre Positionen in die Politik ein. Das ist ganz im Sinne der Kinderrechte und unseres demokratischen Gemeinwesens“, sagt Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Austausch zwischen mehreren Generationen

„U18 kann in alle Richtungen funktionieren und einen Mehrwert auch für die Erwachsenen bringen. Denn Gespräche zwischen den Generationen, Begegnungen zwischen jungen Menschen und Politikerinnen sowie Politikern und die öffentliche Berichterstattung über die U18-Wahl machen auf die drängenden Jugendthemen aufmerksam“, sagt Julia Riedel, Referentin für politische Bildung und U18 beim Deutschen Bundesjugendring.

Damit Kinder und Jugendliche politische Bildung eigenständig gestalten und wählen können, organisieren und tragen U18 das Deutsche Kinderhilfswerk, der Deutsche Bundesjugendring, die Landesjugendringe sowie viele Jugendverbände. Sie sind überzeugt: Politische Bildung erwächst aus Neugierde und Eigeninitiative. Junge Menschen engagieren sich bei U18 für sich selbst und für Gleichaltrige. Die U18-Bundestagswahl 2021 koordiniert der Deutsche Bundesjugendring.

Hintergrund der U18-Wahlen

U18-Wahlen werden seit dem ersten Mal im Jahr 1996 in Berlin immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche, sie stellen sich Fragen und äußern politische Wünsche. An diesem Punkt setzt U18 an. Mit der Anmeldung eines Wahllokals beginnen Kinder und Jugendliche die Vorbereitungen auf ihre eigene Wahl. Ihre selbstbestimmte Meinungsbildung, die Auseinandersetzung mit dem politischen System und Beantwortung ihrer Fragen sind Herzstück des Projekts U18. Eigene Themen und Prioritäten werden erkannt und untereinander diskutiert. Parteiprogramme werden hinterfragt und verglichen, so dass eine Wahlentscheidung getroffen werden kann. Je nach Altersgruppe, verfügbaren Ressourcen und Engagement werden Aktionen und Events organisiert, mit denen die U18-Wählenden auch lokale Politikerinnen und Politiker erreichen. So kann U18 im Optimalfall in beide Richtungen wirken: junge Menschen beschäftigen sich mit Politik und bringen junge Themen in die Politik ein.

PM
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