Nach längerer Pause hat die Gemeinde Lotte wieder eine Dank-Veranstaltung für ihre Beetpatinnen und Beetpaten ausgerichtet. 21 Engagierte folgten der Einladung und wurden von Bürgermeister Philip Middelberg im Ratssaal empfangen.
„Ich freue mich sehr, dass es nach längerer Zeit gelungen ist, dieses Treffen wieder auf die Beine zu stellen“, sagte Nina Jostmeier, zuständig für Wirtschaftsförderung, Kommunikation und Ortsmarketing, zur Begrüßung der Gäste.
41 Beete werden betreut – früher waren es 100
Früher wurden über 100 Beete in der Gemeinde von Beetpatinnen und Beetpaten gepflegt. Anfang des Jahres hatte die Verwaltung alle angeschrieben und gefragt, wer sich weiterhin engagieren möchte. Übrig geblieben sind 41 Beete, die weiterhin mit großem Einsatz betreut werden.
Bürgermeister Philip Middelberg dankte den Anwesenden für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Ihr Engagement entlastet den Servicebetrieb spürbar und trägt wesentlich zum gepflegten Erscheinungsbild unserer Gemeinde bei“, betonte er. Die Wertschätzung für dieses Ehrenamt sei der Gemeinde besonders wichtig.
Als sichtbares Zeichen des Engagements händigte der Bürgermeister allen Anwesenden neue Beetpaten-Schilder mit der Aufschrift „Dieses Beet wird in Patenschaft gepflegt“ aus. Diese sollen künftig in den Beeten aufgestellt werden. Außerdem erhielten die Teilnehmenden einen neu aufgelegten Flyer mit Hinweisen zur Pflege, der in Zusammenarbeit mit dem Servicebetrieb erstellt wurde.
Servicebetrieb hilft mit Rat und Tat
Michael Berkemeyer, Leiter des Servicebetriebs, stellte sich gemeinsam mit seiner Assistentin Jasmin Blumenthal als Ansprechpartner vor. „Wir stehen den Beetpatinnen und Beetpaten mit Rat und Tat zur Seite – bei Fragen zur Pflege, bei Änderungswünschen oder bei Nachpflanzungen“, sagte er. Der Servicebetrieb unterstütze beispielsweise bei der Beseitigung von Schnittgut, liefere auf Wunsch Rindenmulch und beschaffe Pflanzenmaterial. Die Kontaktaufnahme sei unkompliziert per E-Mail möglich.
Neben den Informationen fand ein reger Austausch unter den Beetpatinnen und Beetpaten statt: Es wurden Tipps zur Grünabfallabgabe geteilt und erste Ideen für die Gestaltung der Beete gesammelt. Im Anschluss an die Veranstaltung besuchte Michael Berkemeyer gemeinsam mit einem Beetpaten sogar noch ein nahegelegenes Beet, um konkrete Fragen zu besprechen. Auch die Umweltbeauftragte Ursula Wilm-Chemnitz und Britta Wiegers, Sachgebietsleiterin Gemeindeentwicklung, standen für Gespräche bereit.
Wer möchte eine Beetpatenschaft übernehmen?
Die Gemeinde Lotte zieht ein positives Fazit: Ein gelungener Abend, der die Bedeutung des Engagements der Beetpatinnen und Beetpaten sichtbar machte und viele Anregungen für die zukünftige Zusammenarbeit lieferte.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ebenfalls eine Beetpatenschaft übernehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden – per E-Mail an beetpaten@lotte.de oder telefonisch unter 05404 889-77. Auch wer nur ein kleines Beet pflegen möchte oder neue Ideen einbringen will, ist willkommen.