Gute Nachricht des TagesGute Nachricht des Tages: Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück verleiht Sonnenschein-Preis

Gute Nachricht des Tages: Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück verleiht Sonnenschein-Preis

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Sonnenschein-Preisverleihung / Foto: Caritas Osnabrück

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

„Das machen wir gemeinsam“ ist nicht nur das Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne, sondern auch des Sonnenschein-Preises. In diesem Jahr werden ehrenamtlich arbeitende Gruppen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die Ideen und Lösungen aufzeigen, wie der Zusammenhalt unserer Gesellschaft gestärkt und Ausgrenzung entgegengewirkt werden kann.

Preisträger aus dem Landkreis Osnabrück

Mit einer festlichen Preisverleihung ehrte nun die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück drei Projekte und drei Einzelpersonen aus dem Bistum Osnabrück für ihren engagierten Einsatz, darunter auch zwei Initiativen aus dem Osnabrücker Land mit jeweils 1.000 Euro. Für den Stiftungsrat dankte Dr. Claus Niemann den Ehrenamtlichen des SkF und unterstrich: „Sie treffen auf Personen in Extremsituationen. Dafür braucht man Persönlichkeitsmerkmale, die ganz besonders sind. Ihr Engagement in den Nächten und am Wochenende ist vorbildlich!“
Die Frauen teilen sich jeden Tag im Monat in einen Abend- und Nachtdienst auf, so dass sie jederzeit erreichbar sind, um schnell zu helfen, wenn Frauen, oft mit Kindern, schnell weg von zu Hause müssen, um Schutz vor gewalttätigen Partnern zu finden. Die Ehrenamtlichen sind in der Nacht und am Wochenende auch Ansprechpartnerinnen für die Polizei und andere Behörden. Carla Markus, eine der Engagierten, beschreibt den Dienst: „Wenn das Telefon klingelt, klären wir zuerst, wie die Situation ist. Dann vereinbaren wir einen Treffpunkt, wo ich die Anruferin abhole und ins Frauen- und Kinderschutzhaus bringe.“ Am nächsten Tag übernehmen die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des SkF und der Caritas, um zum Beispiel geeigneten Wohnraum zu finden. Carla Markus erklärt weiterhin: „Ich mache diese Arbeit, weil ich die Not der Frauen sehe. Und ich freue mich über den Dank der Betroffenen, der unglaublich schnell zurückkommt.“ Einen besonderen Wunsch hat die engagierte Frau: „Wir können noch gut Verstärkung gebrauchen! Frauen, die uns helfen wollen, können einfach anrufen: 05439 – 3712!“

Für die Ehrenamtlichen des Hospizvereins Bramsche e.V. nahm Angelika Nüssing den Preis entgegen. Angelika Nüssing beschreibt ihre Arbeit: „Wir begleiten Sterbende und ihre Familien. Dafür bekommen alle, die bei uns mitmachen, eine Ausbildung und regelmäßige Hilfestellung.“ Wichtig ist ihr, dass bei aller Begleitung der Wunsch des Sterbenden an erster Stelle steht. Und: „Eigentlich kann das jeder und jede!“ Der Hospizverein unterstützt darüber hinaus mit etlichen Aktivitäten Menschen beim Umgang mit dem Tod: Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Begleiter, Gesprächsrunden der Sterbebegleiter, Letzte-Hilfe-Kurse, Kooperation mit Schulen und mit Projekttagen zum Thema Tod und Trauer. Stiftungsratsmitglied Bernhard Bramlage würdigte den besonderen Einsatz des Hospizvereins: „Sie ermöglichen ein würdevolles Leben in der letzten Phase des Lebens. Vor denen, die sich dieser Aufgabe stellen, habe ich allergrößten Respekt!“

Ausgezeichnete Projekte

Weitere Auszeichnungen bekamen die Johannis-Oase in Bremen mit einem Preisgeld von 1.000 Euro sowie Maria Konjer und Ursula Strieker aus Nordhorn für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der CDK (Caritas Konferenzen Deutschlands) und der Meppener Hermann Abeln für sein Engagement in der Justizvollzugsanstalt Meppen. Sie wurden mit Gutscheinen geehrt. Der Sonderpreis ging in diesem Jahr an die Gruppensprecher der Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück.

Qual der Wahl für den Stiftungsrat

Der Stiftungsrat hatte unter zwölf eingereichten Vorschlägen die Qual der Wahl. Weihbischof Johannes Wübbe betonte: „Wir sind beeindruckt von dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement, das in unserem Bistum geleistet wird. Mit dem diesjährigen Sonnschein-Preis haben wir besonders Projekte gewürdigt, die sich für benachteiligte Menschen in unserer Gesellschaft einsetzen und sich damit für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt stark machen.“ Wübbe weiter: „All diese Menschen sind unverzichtbar!“

Verleihung zum 13. Mal

Zum 13. Mal wird der Sonnenschein-Preis für ehrenamtliches Engagement in diesem Jahr verliehen. Der Preis für ehrenamtliches Engagement wird von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück ausgelobt und ist nach Carl Sonnenschein benannt. Der katholische Priester wirkte unter anderem in Berlin als Sozialreformer. Ein wichtiges Anliegen Sonnenscheins war die Förderung sozialen Engagements eines jeden Katholiken.

 

 

PM
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