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Gute Nachricht des Tages: 7.330 Kilometer durch Osnabrück und ganz Deutschland für besseren Klimaschutz

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Dr. Michael Bilharz überreicht die Herausforderung zur Klimawette an Bürgermeisterin Birgit Strangmann.

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

103 Tage ist Dr. Michael Bilharz, Initiator der Klimaschutzaktion „Die Klimawette“, mit dem Lastenrad quer durch Deutschland geradelt. 7.330 Kilometer hat er dabei zurückgelegt und in 189 Städten, darunter auch in Osnabrück, Station gemacht. 164 Städte möchten die Klimawette jetzt noch unterstützen – darunter auch Osnabrück. 

Bis zur Weltklimakonferenz in Glasgow sollen die Osnabrücker 2.524 Tonnen CO2 einsparen. Die Klimawette zeigt spielerisch, wie jeder und jede einen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann.

7.330 Kilometer für besseren Klimaschutz

Dafür ist Initiator und Vereinssprecher Dr. Michael Bilharz, im Zuge der Sommertour mit dem Lastenrad vom 23. Juni bis zum 3. Oktober ganze 7.330 km quer durch Deutschland gefahren. Unter dem Motto „Kickt die Tonne!“ hat er in 189 Städten Halt gemacht und sich mit (Ober-)Bürgermeisterinnen und (Ober-)Bürgermeistern und anderen städtischen Vertreterinnen und Vertretern sowie mit Klimaschutzgruppen getroffen. „Der Klimaschutz ist inzwischen in ganz Deutschland zu Hause. Jetzt geht es aber darum, das Tempo zu erhöhen, damit das 1,5-Grad-Ziel überhaupt noch eingehalten werden kann. Denn Glasgow ist die letzte Ausfahrt zum 1,5-Grad-Ziel“, so Dr. Michael Bilharz.

Osnabrück startet mit eigener Klimawette

Dabei wurden die Städte herausgefordert, sich an der Klimawette zu beteiligen und mindestens 1,5 Prozent ihrer Einwohnerinnen und Einwohner dazu zu bewegen, jeweils eine Tonne CO2 einzusparen. In Osnabrück müssen also 2.524 Bürgerinen und Bürger 2.524 Tonnen CO2 einsparen. Wer sich beteiligt, nimmt an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Die Stadt Osnabrück lobt 15 Preise im Gesamtwert von rund 1.000 Euro aus. Wenn das Wettziel in Osnabrück erreicht wird, werden die Anzahl und der Gesamtwert der Preise sogar noch verdoppelt. Sollte die Stadt die Wette verlieren, spendet die Stadt 1.000 Euro an die Klimaschutzprojekte der Klimawette. Die ausgelobten Preise sind auf der Webseite der Klimawette einsehbar.

Die Klimawette ist mit der Radtour nicht nur in Osnabrück auf fruchtbaren Boden gestoßen. 164 Städte haben zugesagt, die Klimawette im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu bewerben. 120 Städte machen das mit einer eigenen kommunalen Klimawette im Sinne einer Wettpatenschaft. Dies wären, wenn diese Wetten gewonnen werden, 225.000 zusätzlich durch Bürgerinnen und Bürger eingesparte Tonnen CO2. Für zusätzliche Spannung sorgt die bundesweite CO2-Städteliga der Klimawette. Auf der Webseite der Klimawette kann jeder und jede den Spielstand verfolgen und sehen, wo Osnabrück im Vergleich zu anderen Städten steht.

Bei der Klimawette zählt der Beitrag des Einzelnen doppelt, denn die Teilnahme kann auf zwei Wegen geschehen: Zum einen kann man mit der kostenlosen Anwendung „CO2-Avatar“ aus einer Liste von 20 wirksamen Alltagsmaßnahmen einen eigenen Vorsatz aussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum „Balkonkraftwerk“. Die CO2-Einsparung innerhalb des Wettzeitraumes wird dann bei der Klimawette erfasst.

Zum anderen ermöglichen solidarische Spenden für Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Organisationen weitere CO2-Einsparungen. Auf der Webseite der Klimawette stehen hierzu unterschiedliche Projekte zur Auswahl.

Endspurt der Klimawette im Oktober

Noch sind die Klimawette wie auch die einzelnen Städte von den gesteckten Zielen weit entfernt. Umso wichtiger ist das zentrale Motto der Klimawette: „Wir machen’s jetzt einfach!“ Das Klimawetten-Team setzt deshalb nochmals alles dran, zusammen mit den Städten aufzuzeigen, dass Klimaschutz Spaß machen kann und oft einfacher und wirksamer funktioniert, als man häufig glaubt. „Nicht nur fordern, sondern mit positivem Beispiel vorausgehen – das ist das, was wir sowohl im Lokalen als auch bei der Weltklimakonferenz in Glasgow brauchen“, ist sich der Langstreckenradler Bilharz sicher.

PM
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