Alternative Flächen für Lebensquelle e.V. Osnabrück

Kommt endlich Bewegung in die verfahrene Situation am alten Güterbahnhof? Auf Initiative von SPD und Grünen sollen die Verwaltung und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert beauftragt werden, alternative Grundstücke im Stadtgebiet oder im Landkreis Osnabrück für den Verein Lebensquelle ausfindig zu machen.

In einem für die Ratssitzung am Dienstagabend eingebrachten Antrag gehen die Lokalpolitiker sogar so weit, dass auch in Privatbesitz befindliche Grundstücke einer Überprüfung unterzogen werden sollen, ob sie nicht geeignet wären den geplanten Neubau einer Kirche und eines Gemeindezentrums aufzunehmen.

Zieht die Lebensquelle um – kommt ein Gesamtkonzept?



Sollte ein passendes Grundstück gefunden werden, und ein Grundstückstausch für alle Beteiligten vorstellbar sein, würde durch die Verlagerung des Vereins Lebensquelle e.V. ein großes Hindernis entfallen, das eine weitere gewerblich-städtebauliche Entwicklung im Bereich des Güterbahnhofs derzeit noch blockiert.

An Interessenten für den alten Güterbahnhof soll es nicht mangeln

Nach Informationen unserer Redaktion soll es durchaus Interessenten für das Areal des alten Güterbahnhofs geben. Diese wollen aber zumeist, so unsere Informationen, das gesamte Gelände übernehmen, ohne die wie eine Insel im vorderen Bereich liegende alte Abfertigungshalle in ihren Plänen auszusparen. Auch die Stadt Osnabrück könnte bei einem solchen Deal den alten Ringlokschuppen wieder loswerden, für den ohnehin keine belastbaren und finanzierbaren Pläne vorliegen.
Alle Pläne stehen und Fallen allerdings mit der Zustimmung von Ralf Gervelmeyer, dessen Zion GmbH bei allen Gedankenspielen immer mitspielen muss. Und schließlich sollte auch Carsten Gronwald, der für sein Proberaumzentrum über einen Mietvertrag bis Ende 2018 verfügt, in derartige Planspiele mit einbezogen werden. Für ihn, wie auch für den Kulturverein Petersburg, gilt es ebenfalls geeignete Ersatzflächen zu finden, doch bislang scheint sich die Politik damit zu begnügen diesen Gegenspielern der Zion GmbH lediglich moralischen Beistand zu bieten.

Alle Beteiligten dürften, jeder auf seine Art, keine einfachen Verhandlungspartner sein.

Hier wäre sicher noch Platz für die Lebensquelle: