Grünen-Chef Felix Banaszak hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert und sie als Fehlbesetzung in der schwarz-roten Bundesregierung bezeichnet. In einem Interview wirft er der Ministerin vor, die Erwartungen an ihr Amt weit verfehlt zu haben und zentrale Entscheidungen in der Energiepolitik verschleppt zu haben.
„Fehlbesetzung“ im Bundeswirtschaftsministerium
Grünen-Chef Felix Banaszak hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) als Fehlbesetzung in der schwarz-roten Bundesregierung kritisiert. „Katherina Reiche hat die Erwartungen an ihr Amt nicht nur verfehlt, sondern maximal unterboten“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“.
Banaszak warf der Ministerin vor, mit Worten statt Taten zu agieren. „Markige Sprüche ersetzen glaubwürdiges Handeln nicht. Eine so ambitionslose Wirtschaftsministerin kann sich ein Industrieland wie Deutschland schlicht nicht leisten“, erklärte der Grünen-Politiker der „Rheinischen Post“.
Spekulationen über möglichen Austausch
Banaszak verwies auf kursierende Gerüchte über eine mögliche Umbildung des Kabinetts. Er habe von Spekulationen gehört, dass Reiche bei einer Regierungsumbildung ausgetauscht werden könnte. „Ich kann nur sagen: Das wäre eine gute Nachricht“, sagte er der „Rheinischen Post“.
Vorwurf der Verschleppung bei Kraftwerkstrategie
Nach Darstellung von Banaszak habe Reiche wichtige Entscheidungen, etwa bei der Kraftwerkstrategie, verschleppt. „Es ist doch ehrlich gesagt ein schlechter Witz, dass sie jetzt eine Kraftwerkstrategie ankündigt, die in ähnlicher Form durch die Arbeit ihres Vorgängers seit Monaten in ihrer Schublade liegt“, sagte der Grünen-Chef der „Rheinischen Post“.
Er begründete seine Kritik mit dem Umgang der Ministerin mit der Energiewende. „Weil sie die Realitäten der Energiewende nicht anerkennt – oder nicht anerkennen will – haben wir wieder ein ganzes Jahr verloren“, erklärte Banaszak gegenüber der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .