Aktuell Grüne Jugend wehrt sich gegen Vorwurf der "Showveranstaltung"

Grüne Jugend wehrt sich gegen Vorwurf der “Showveranstaltung”

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Vor kurzem rief die Stadt Konstanz einen offiziellen Klima-Notstand aus. Besonders die Grüne Ratsfraktion begrüßte die Diskussion um das Thema und sah auch in Osnabrück gute Gründe, einen solchen Notstand zu erklären. Dafür wurden sie vom Bund Osnabrücker Bürger, aber auch vom NABU kritisiert. In einer Pressemeldung wehrt sich  die Grüne Jugend gegen den Vorwurf der “Showveranstaltung”.

“Die Grünen setzen sich schon seit ihrer Gründung für eine Politik gegen den Klimawandel und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Auch in Osnabrück stehen die Grünen seit Langem für den Umweltschutz und den Ausstieg aus der fossilen Energieproduktion”, heißt es in der Pressemeldung.

Kritik des NABU unverständlich

“Warum also der NABU Osnabrück gerade bei den Grünen Profilierung für Wahlkampfzwecke vermutet, ist unverständlich. Und vor allem falsch adressiert: Der NABU kritisiert zu Recht die Investitionen der Stadtwerke in Kohlekraft und die Versiegelung von Grünflächen im Stadtbereich, macht dabei aber die falschen verantwortlich: die Grünen stimmten in der Vergangenheit im Rat gegen diese Beschlüsse – anders als der NABU behauptet.

Die CDU, die den Kohleausstieg auf Bundesebene nach hinten verschiebt, votierte auf kommunaler Ebene für weitere Investitionen der Stadtwerke in die Kohleproduktion in der Region. Warum die Kritik des NABU sich also gegen diejenigen richtet, die diese Investitionen stoppen wollen, ist unklar – in der Sache scheinen sich NABU und die Grünen doch einig zu sein.

Alle Beschlüsse auf Klimafreundlichkeit prüfen

Die Grüne Jugend fordert, dass ab sofort jeder Beschluss auf Klimaverträglichkeit überprüft wird, und zwar auf jeder Ebene: also auch auf der kommunalen, wie hier in Osnabrück. Damit wollen wir die Beweislast umkehren: Anstatt nachzuweisen, dass dem Klima geschadet wird, soll zukünftig die Klimaverträglichkeit bewiesen werden müssen.
So wird der Klimaschutz zur Priorität in allen Bereichen der Gesetzgebung und kann endlich geschlossen anstatt mit einzelnen Gesetzen und Initiativen bekämpft werden.

Warum ausgerechnet der NABU in Osnabrück sich dagegen ausspricht, ist mehr als unverständlich – sollte doch auch er sich für die Erreichung der in Paris beschlossenen Ziele einsetzen”.


PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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