Nach massiven Einschränkungen im Bahnverkehr durch den Wintereinbruch in Deutschland fordern die Grünen eine kritische Überprüfung des Krisenmanagements der Deutschen Bahn. Bahnexperte Matthias Gastel mahnt gegenüber der „Rheinischen Post“ an, Bund und Bahn müssten insbesondere die Reaktionen auf die aktuellen Witterungsbedingungen sowie bestehende Rahmenbedingungen offen hinterfragen.
Grüne fordern kritische Bestandsaufnahme
Bahnexperte Matthias Gastel fordert eine umfassende Analyse des Umgangs mit der aktuellen Wetterlage. „Der Bund wird die Reaktionen der Deutschen Bahn auf den Wintereinbruch kritisch mit sich und mit dem eigenen Unternehmen besprechen müssen“, sagte Gastel der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
Er verwies darauf, dass dabei auch strukturelle Fragen auf die Tagesordnung müssten. „Dabei sind auch Rahmenbedingungen zu klären, wie die Tatsache, weshalb Weichenheizungen seitens des Bundes nur begrenzt zuschussfähig sind“, so Gastel laut „Rheinischer Post“.
Eingeschränkter Bahnverkehr und technische Probleme
Nach Darstellung des Bahnexperten führt die aktuelle Witterung zu deutlich stärkeren Einschränkungen als früher. Die Bahn schränke „heute den Bahnverkehr ein, wo dieser früher bei teils schwierigeren Wetterverhältnissen aufrechterhalten wurde“, so Gastel weiter in der „Rheinischen Post“.
Dafür gebe es Gründe, die jedoch nicht ausschließlich bei der Deutschen Bahn lägen. Etwa, dass moderne Fahrzeuge „weniger winterfest sind, als es die Züge früherer Generationen noch waren“, sagte der Grüne der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .