Die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU beabsichtigen die Entwicklung der Sportstätten in Osnabrück in ihrer Gesamtheit voranzubringen.

„Wir werden daher in der kommenden Sitzung des Schul- und Sportausschuss (31.05.2018) die Verwaltung beauftragen, den Sportstättenentwicklungsplan von 2012 fortschreiben zu lassen. Außerdem soll sich die Sportstättenkommission zeitnah mit dem Thema „Kunstrasenplätze“ zu befassen“, erklären die sportpolitischen Sprecher Birgit Strangmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Florian Schwab (CDU).

Einige Bevölkerungsgruppen wohl unterrepräsentiert

Der Sportstättenentwicklungsplan von 2012 habe bereits eine hohe sportliche Aktivität der Osnabrücker von nahezu 80 Prozent aufgezeigt. „Gleichwohl vermutete er aber auch eine Unterrepräsentanz einzelner Bevölkerungsgruppen wie Frauen und Migranten. Hier muss auf dem Hintergrund des demografischen Wandels auch konzeptionell Abhilfe geschaffen werden“, begründet Birgit Strangmann (GRÜNE) die Notwendigkeit den Plan fortzuschreiben. Auch der unterschiedlichen sozialräumlichen Versorgung mit Sportanlagen in Osnabrück müsse Rechnung getragen werden.

Hoher Bedarf an Kunstrasenplätzen

Erheblicher Bedarf bestehe offenkundig insbesondere an Kunstrasenplätzen. Hierauf verweise eine entsprechende Initiative des Stadtsportbundes. „Um die Ressourcen zu bündeln, sollte die fachliche Erörterung kurzfristig in der Sportstättenkommission unter Hinzuziehung des NFV-Osnabrück Stadt stattfinden“, fordert Florian Schwab (CDU). Unabhängig davon werde die Fortschreibung des Sportstättenentwicklungsplans in Auftrag gegeben. „Damit soll objektiv den Bedürfnissen und Wünschen der Sportler entsprochen werden, auf deren Grundlage die Sportinfrastruktur in der Stadt Osnabrück weiterzuentwickeln ist“, so die sportpolitischen Sprecher von GRÜNEN und CDU.