Osnabrück Grüne Ratsfraktion will beim Thema Neumarkt nach vorne schauen

Grüne Ratsfraktion will beim Thema Neumarkt nach vorne schauen

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Die Grüne Ratsfraktion Osnabrück begrüßt die Kaufverhandlungen rund um das Gebiet Neumarkt. Sie wollen gemeinsam mit anderen Parteien nach vorne schauen und zukunftstaugliche Lösungen für das Neumarkt-Problem finden.

Die Information, dass es in Kürze zu einem Verkaufsabschluss über die ehemalige Center-Fläche am Neumarkt kommt, wird von den Grünen begrüßt. „Die Kaufverhandlungen waren ja bekannt, und wir sind sehr erleichtert, dass sie jetzt zu einem guten Ende kommen können. Womöglich hat die Corona-Krise und der wirtschaftliche Druck die Entscheidung der Manager von Unibail Rodamco erleichtert. Wir sind bereit, die neuen Eigentümer bei einem neuen Nutzungskonzept zu unterstützen. Das ist schließlich eine super zentrale Lage, wo wir uns einen Mix unterschiedlicher Nutzungen vorstellen können“, erklären der Fraktionsvorsitzende Volker Bajus und Michael Hagedorn, finanzpolitischer Sprecher.

Grünen bleiben bei Mischnutzung

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Die Grünen hätten es auch begrüßt, wenn die Stadt selber die Fläche erworben hätte. „Als klar war, dass Unibail aussteigt, haben wir das unmittelbar gefordert. Das hätte der Stadt mehr Handlungsspielraum erlaubt. Leider war der Oberbürgermeister mit seinen Bemühungen hier nicht erfolgreich“, stellt Bajus fest. Die Grünen wollen sich für einen neuen Bebauungsplan einsetzen, der eine Mischnutzung aus Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen erlaubt, aber ausdrücklich auch eine Verwendung für die Universität oder auch kulturelle Nutzungen, wie sie zum Beispiel von der Gruppe Plan B vorgeschlagen wurden.

Schuldzuweisungen nicht hilfreich

„Nach jahrelangem Stillstand ist das wirklich eine gute Nachricht. Wir müssen am Neumarkt endlich voran kommen. Das ist ein echter Schandfleck. Deswegen wollen wir ja, dass wir bei der Platzgestaltung und beim Straßenbau keine Zeit verlieren“, so Hagedorn. „Der Oberbürgermeister und die Verwaltung hatten und haben natürlich das Heft des Handelns in der Hand. Schließlich könne der Verwaltungsausschuss nicht deren Arbeit übernehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen Ratsfraktion. Aus Sicht der Grünen sind daher die Schuldzuweisungen aus der Vergangenheit wenig hilfreich. „Jetzt gilt es, gemeinsam nach vorne zu schauen und Lösungsmöglichkeiten zu präsentieren, statt auf fragwürdigen Rechtspositionen zu beharren. Wir müssen am Neumarkt endlich weiterkommen. Für Rechthabereien fehlt uns die Zeit“, Hagedorn und Bajus abschließend.

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